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  • Kleines Pelletlieferfahrzeug

    Seit Sommer 2010 wird ein kleines, wendiges Pelletlieferfahrzeug unter Praxisbedingen auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Gedacht ist es für Lokalitäten wo die großen Tankwagen – meist noch mit Hänger – nicht rankommen. Das ist in Städten oft der Fall, wo die Pelletlager vielfach vom Hof aus, hinter engen und niedrigen Tordurchfahrten zu befüllen sind. Zunehmend ist das aber auch in Eigenheimsiedlungen mit kleinen Grundstücken an schmalen Anliegerstraßen der Fall.

    Für diese Einsatzorte hat ein Konsortium aus den Unternehmen PAARI-Waagen- und Anlagenbau aus Erfurt, Tyroler Hydraulik Herzberg und Kommunaltechnik Instandsetzung Fertigungstechnik Niedergörlsdorf ein Peletlieferfahrzeug entwickelt und als Prototyp gebaut. Für Idee, Koordination und Fördermittelbeschaffung zeichnete die PetersenFORSCHUNG aus Dahmsdorf in der Bioenergie-Region Märkisch-Oderland verantwortlich. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.

    Seit dem Sommer 2010 liefert der Berliner Brennstoffhändler "Hans Engelke Energie" mit dem ersten Prototyp in Berlin und Umgebung Pellets aus. Der LKW sieht nicht nur schick aus, ganz in Weiß gehalten und versehen mit vielen Aufschriften der beteiligten Unternehmen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, sondern erfüllt auch die Erwartungen seiner Entwickler und Produzenten. Aus den Alltagserfahrungen haben sich freilich auch Hinweise ergeben, die beim Bau weiterer Fahrzeuge beachtet werden.

    Gebaut wurde das kleine Pelletfahrzeug auf einem MAN-Fahrgestell. Das günstige Verhältnis von 6 Tonnen Fahrzeuggewicht und 6 Tonnen Nutzlast ist vor allem dem Kofferaufbau aus thermoplastischen Sandwichpaneelen zu verdanken. Mit einem im Kofferboden integrierten Förderband zum Transport der Pellets beträgt die Höhe des Fahrzeugs nur 2.61 Meter, die Breite misst 2,30 Meter. Am Ende des Fahrzeugs sorgt nach der Übernahme der Pellets vom Förderband ein Drehkolbengebläse für den Weitertransport der Holzpresslinge über Schläuche ins Lager. Da die Druckluft erst am Ende des Fahrzeuges außerhalb des Transportraums aufbaut wird, ist es möglich, bei geringerem Druck einen größeren Volumenstrom zu erzeugen, als bei Silofahrzeugen. Bei diesen muss der Druck im gesamten Silo ausgebaut werden. Die Förderleistung beträgt 20 Kubikmeter Pellets je Stunde.

    Der Prototyp des kleinen Pelletfahrzeugs hat sich im täglichen Lieferbetrieb bewährt. Sowie Bestellungen vorliegen können weitere Fahrzeuge gebaut werden.

    Interessenten am kleinen Pelletlieferfahrzeug vermittelt das Energiebüro MOL (Tel.: 03341 – 335 37 22, Mail: h.grienitz@stic.de) gern den Kontakt sowohl zu den Entwicklern als auch zum Produzenten

  • Das neue Fahrzeug für Festbrennstoffe ist endlich da!

    Kofferfahrzeug  mit geöffneter Seitenwand

    Das neue MAN-Kofferfahrzeug für die Auslieferung von Holz und Kohlen bereichert unseren Fuhrpark und wird die Arbeit für unsere Mitarbeiter deutlich erleichtern. Das Fahrzeug ist auf dem neuesten Stand in Sachen Funktionalität, Sicherheit und Sauberkeit.

    Seit August 2009 ist er nun da, der neue MAN. Sein geschlossener Kofferaufbau bietet genug Platz für 8 Tonnen Nutzlast und die hydraulische Ladebordwand erleichtert Be- und Entladung.

    Kofferfahrzeug,  öffnen der Seitenwand Kofferfahrzeug,  öffnen der Heckladewand