Berlin, 17. Januar 2012. Auch 2012 wirken sich die labilen internationalen Energiemärkte nicht auf den Preis für Holzpellets in Deutschland aus. Im Gegensatz zu den aktuell steigenden fossilen Energiepreisen hält sich der Pelletpreis im Winter 2011/2012 auf einem stabil niedrigen Niveau. 239,17 EUR je Tonne (t) beträgt der Preisindex des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) im Januar 2012. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das einen saisonal bedingten, leichten Anstieg von 1,2 Prozent - gegenüber mehr als sechs Prozent Preissteigerung bei Heizöl im Vergleich zum Dezember 2011. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet im Januar 2012 4,88 Cent, ein Kilogramm der Holzpresslinge 0,24 EUR. Heizen mit Pellets bleibt somit auch im neuen Jahr mehr als 40 Prozent günstiger als mit Heizöl.
Holzpellets sind seit Jahren deutlich günstiger als fossile Energieträger. Da es durchgängig ein hohes Holzangebot für die Pelletproduktion gibt, sind die Preise für Holzpellets im Winter 2011/2012 nicht wesentlich teurer als im Sommer. Daher können Heizungsbetreiber auch in der kalten Jahreszeit ruhigen Gewissens Holzpellets bestellen, so der aktuelle Verbraucherhinweis des DEPV. „Mit moderaten Preisen und einem großen Vorrat bietet der Pellethandel dem Heizungsbetreiber momentan gute Konditionen zur Auffüllung des Lagers“, erklärte Martin Bentele, geschäftsführender DEPV-Vorsitzender.
Holzpresslinge werden mittlerweile in ganz Deutschland hergestellt und überwiegend regional vertrieben. Auch das Netz von zertifizierten Händlern, die hochwertige ENplus-Pellets verkaufen, wird immer dichter. Mittlerweile sind deutschlandweit rund 40 Händler nach ENplus zertifiziert, darunter große Vertriebsgesellschaften. Auch im neuen Jahr bleiben Holzpellets eine preisgünstige und hochwertige Alternative für Hausbesitzer, die umweltfreundlich heizen möchten.
In Süddeutschland sind Holzpellets traditionell noch günstiger als in anderen Regionen. Wer in Bayern und Baden-Württemberg mit Pellets heizt, zahlte im Januar für eine Tonne 236,29 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne Pellets 237,72 EUR. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 247,71 EUR/t.
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
DEPV-Index Januar 2012: 239,17 EUR (Abnahme 6 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).
Differenzierte Preise für Holzpellets (Quelle: DEPI) für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nordostdeutschland:
| Januar 2012 | Deutschland Süd | Deutschland Mitte | Deutschland Nord/Ost |
|---|---|---|---|
| Liefermenge 3 t, Preis pro t | 247,08 € | 259,65 € | 251,65 € |
| Liefermenge 6 t, Preis pro t | 236,29 € | 247,71 € | 237,72 € |
| Preis pro 1 kg (Energiegehalt ~ 0,5 l Heizöl) | 0,24 € | 0,25 € | 0,24 € |
| Liefermenge 26 t, Preis pro t | 223,78 € | 232,01 € | 225,10 € |
Die differenzierten Preise für Holzpellets in den Regionen finden Sie auch unter http://www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/
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Alle Grafiken finden Sie hochauflösend zum Download unter http://www.depi.de/infothek-grafiken.php.
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pellet- und Holzenergiebranche. Kessel- und Ofenhersteller, Produzenten von Pellets und weiterer Energieholzsortimente, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
Berlin, 16. November 2011. Besitzer einer Holzpelletheizung müssen auch zu Beginn der kalten Jahreszeit nicht mit Preissprüngen rechnen. Im Gegensatz zu den aktuell rapide ansteigenden Preisen für fossile Energie befindet sich der Pelletpreis auf einem stabil niedrigen Niveau. Dies gilt auch für den Beginn der Heizsaison. Im November beträgt der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland, der sog. DEPV-Index, nach Erhebungen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) 235,99 EUR je Tonne (t). Gegenüber dem Vormonat bedeutet das einen saisonal bedingten, leichten Anstieg von 1,4 Prozent .Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet danach 4,81 Cent, ein Kilogramm der kleinen Presslinge 0,24 EUR. Damit ist das Heizen mit Pellets aktuell 44 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit Erdgas. Betreiber von Holzpelletheizungen können sich auch in der Heizsaison auf Kontinuität bei der Preisentwicklung ihres Energieträgers verlassen. Auch im November 2011 sind Holzpellets deutlich günstiger als fossile Energieträger. "Diese Entwicklung wird sich auch künftig so fortsetzen", schätzt Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV, die Zukunft am Heizungsmarkt ein und betont: "Aufgrund eines heimischen, gut verfügbaren Energieträgers und regionalen Produktions- und Vertriebsstrukturen werden Pellets an einem funktionierenden Markt gehandelt." Die letzten beiden Winter haben zudem gezeigt, dass die Verfügbarkeit von Holzpellets durch eine stark zugenommene Professionalisierung des Marktes auch in der kalten Jahreszeit gewährleistet ist.
In Süddeutschland sind Holzpellets traditionell noch günstiger als in anderen Regionen. Wer in Bayern und Baden-Württemberg mit Pellets heizt, zahlte im November für eine Tonne 235,57 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 248,16 EUR/t. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne Pellets 243,00 EUR. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.
Berlin, 01. November 2011. Pelletkaminöfen können als Wärmequelle nach einem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Ausgabe Test November 2011) in puncto Energieeffizienz, Emissionsverhalten, Verarbeitung sowie Sicherheit überzeugen. Hierauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) in einer Pressemitteilung hin. Der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende Martin Bentele sieht den Pelletkaminofen als vielseitigen Energiespender an, der den Heizungsbetrieb unterstützt oder in Übergangsphasen sogar überflüssig machen kann: "Der Betrieb eines Pelletkaminofens verbindet die Wärmeerzeugung aus dem natürlichen, heimischen Energieträger Holz mit dem Komfort einer vollautomatischen Heizung bei individuellem, zeitgemäßem Design. Nicht umsonst sind Pelletkaminöfen im modebewussten Italien das Schmuckstück des Wohnzimmers." Nach Prognosen des DEPV wird die Zahl der Pelletkaminöfen auch in Deutschland weiter deutlich zunehmen.
Als sehr positiv beurteilt die Stiftung Warentest im aktuellen Heft den automatischen Betrieb von Pelletkaminöfen. Damit sind sie effizienter und umweltschonender als die meisten Stückholzöfen. Der Automatikbetrieb ermöglicht eine bessere Verbrennung und verhindert die Überhitzung des Wohnraums. Dies gilt für alle Pelletöfen. Wer Holz besonders effizient nutzen möchte, kann einen Pelletkaminofen wählen, der sich in Kombination mit einem Warmwasserspeicher als automatisches Heizsystem eignet. Diese Anlagen erreichen nach Stiftung Warentest gleiche Wirkungsgrade wie mit Öl- oder Gas betriebene Kessel. Pelletkaminöfen mit Wasseranschluss sind insbesondere für Niedrigenergie- oder Passivhäuser als alleinige Heizung geeignet - besonders dann, wenn sie mit einer Solarthermieanlage kombiniert werden. Für den Wirkungsgrad bekommen die getesteten Modelle ein "sehr gut" von der Stiftung Warentest. Doch auch die luftgeführten Pelletkaminöfen schneiden bei der Bewertung der Energieeffizienz mit "gut" ab. Die Regelbarkeit sowie der Stromverbrauch wurden durchgängig mit "sehr gut" bewertet.
Der Einbau eines Pelletkaminofens ist nicht sehr aufwändig und auch kurzfristig zu Beginn der Heizperiode möglich. Drei Fragen sollten vor dem Kauf aber geklärt werden:
1. Welchen Bereich des Hauses soll der Pelletkaminofen beheizen? Welchen Wärmebedarf haben diese Räume und wie hoch muss die Leistung des Gerätes sein? Hier helfen Pelletfachbetriebe, die auch Zusatzkenntnisse für die Installation von Pelletkaminöfen erworben haben: www.pelletfachbetrieb.de.
2. Soll der Pelletkaminofen nur für die Raumwärme genutzt oder soll er an das Heizungssystem zur Warmwasserbereitung angeschlossen werden?
3. Ist der Schornstein baulich geeignet und wie sieht es mit der Luftzufuhr aus? Dazu am besten Rat beim Bezirksschornsteinfegermeister einholen.
Berlin, 18. Oktober 2011. Besitzer einer Holzpelletheizung müssen den Beginn der kalten Jahreszeit nicht fürchten. Im Gegensatz zu den aktuell rasant ansteigenden Preisen für Heizöl und Erdgas hat sich der Pelletpreis seit Jahren auf einem stabil niedrigen Niveau eingependelt. Dies gilt auch für den Beginn der Heizsaison. Für Oktober gibt der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) den Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland, den DEPV-Index, mit 232,76EUR pro Tonne (t) an. Das ist ein saisonal bedingter leichter Anstieg von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat und um 2,3 Prozent im Vergleich zu 2010. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet 4,75 Cent, ein Kilogramm der kleinen Presslinge 0,23 EUR. Damit ist das Heizen mit Pellets 43 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit Erdgas.
"Pünktlich zum Beginn der Heizsaison ist in den Medien vom ‚Heizkosten-Schock‘ und der ‚Energiepreisexplosion‘ die Rede. Weil Holzpellets aber ein regional produzierter Energieträger sind, haben die Spekulationen am Weltmarkt der fossilen Energien keinen Einfluss auf den Pelletpreis in Deutschland", so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. Da der Staat die umweltfreundliche Wärme aus den kleinen Presslingen auch finanziell unterstützt, rechnet sich der Umstieg von fossilen Energien auf den CO2-neutralen Brennstoff Holz nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. "Eine durchschnittliche Familie, die vorher 3.000 Liter Heizöl verbraucht hat, spart dieses Jahr mit Pellets über 1.000 EUR Heizkosten und 10,2 Tonnen CO2 ein", erklärt Bentele. Die Kilowattstunde Wärme mit Heizöl kostet derzeit 8,35 Cent, mit Holzpellets nur 4,75 Cent.
In Süddeutschland sind Holzpellets traditionell noch günstiger als in anderen Regionen. Wer in Bayern und Baden-Württemberg mit Pellets heizt, zahlte im Oktober für eine Tonne 231,18 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 241,10 EUR/t. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne Pellets 243,00 EUR. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
Berlin/Stuttgart, 05. Oktober 2011. 2011 bleibt der Markt für Pelletheizungen hinter den Erwartungen zurück. "Auch in diesem Jahr werden nicht mehr als 15.000 Pelletheizungen in Deutschland verkauft", sagte Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes e.V. (DEPV) bei der Eröffnung der Messe Interpellets in Stuttgart. Damit unterscheidet sich der Pelletmarkt nicht wesentlich vom restlichen, insgesamt lahmenden Heizungsmarkt, der weiterhin als "schlafender Riese" unter den Energiesektoren gilt. "Wenn es der Politik nicht bald gelingt, Schwung in die energetische Gebäudesanierung zu bringen, gefährdet sie die gesamte Energiewende. Der Heizungstausch ist der Schlüssel zur Senkung der Energiekosten im Gebäude und zur effektiven Einsparung von CO2", betonte Bentele. Zusammen mit dem Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) fordert der DEPV als wichtigste Voraussetzung zur Energiewende am Wärmemarkt einen intelligenten Instrumentenmix aus einer haushaltsunabhängigen Prämienlösung (Erneuerbare-Wärmeprämie) und der Möglichkeit eine Steuerabschreibung für den Heizungstausch.
Auch wenn die Politik nicht alleine für die Marktverunsicherung verantwortlich ist, sieht man beim DEPV die unsteten Rahmenbedingungen als Ursache für die andauernde Flaute am Heizungsmarkt. Eine Steuerabschreibungsmöglichkeit auf den Austausch der Heizung könnte nach Ansicht des Branchenverbandes zahlreiche Verbraucher zum Handeln motivieren. "Doch die Politik ist wieder einmal unschlüssig. Nach dem Hickhack um das Marktanreizprogramm im Vorjahr folgt aktuell nun ein Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Bundesregierung und Ländern um die Anrufung des Vermittlungsausschusses. Dort muss die Regelung zur Steuerabschreibung möglichst bald hin, weil sich interessierte Verbraucher angesichts der zunehmend öffentlich geführten Diskussion um dieses Instrument beim Heizungstausch zurückhalten", erklärte der DEPV-Vorsitzende. Ein von den wichtigsten Verbänden am Heizungsmarkt entworfenes Positionspapier zeige der Politik auf, wie das Steuerabschreibungsmodell wirksam, degressiv und durch eine begrenzte Investitionshöhe auch sozial verträglich umgesetzt werden kann. Damit unterscheidet es sich deutlich von dem Gesetzentwurf, den die Bundesregierung eingebracht hat.
Neben den durch die Politik zu bestimmenden Rahmenbedingungen sieht der DEPV auch Handlungsbedarf innerhalb der Branche. "Wenn der schlafende Riese aufwacht, muss das Heizen mit Pellets beim Verbraucher als komfortable und preiswerte Wärmequelle bekannt sein. Hierzu müssen hohe qualitative Ansprüche gelten, die jetzt bei Brennstoff und Heizungseinbau erarbeitet werden müssen", bekräftigte Bentele. Für den Energieträger Holzpellets wurde hierzu schon im Vorjahr das Zertifizierungssystem
Berlin, 15. September 2011. Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) hat mit Ausgabedatum September 2011 die neue Europäische Norm für feste Biobrennstoffe (Holzpellets, Holzbriketts, Holzhackschnitzel, Stückholz) veröffentlicht. Damit gibt es in diesem Bereich erstmals europaweit einheitliche Standards. Alte Normen (z.B. DIN 51731 für Holzpellets) verlieren ihre Gültigkeit. Mit dem Zertifizierungssystem ENplus werden die Vorgaben der neuen Norm (14961-2) für Pellets bereits seit einem Jahr umgesetzt. Zusätzlich wird der Pellethandel einbezogen. Die Unternehmen (Produzenten, Händler) in Deutschland haben schnell auf die Möglichkeit reagiert, konform zur Europäischen Norm ihre Erfahrung und Kompetenz zu dokumentieren: Stand September 2011 sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Produktion und circa ein Drittel der für den heimischen Privatmarkt gehandelten Pellets nach ENplus zertifiziert.
In Deutschland hat das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) schon ein Jahr vor Inkrafttreten der Europäischen Norm das Zertifizierungssystem ENplus für Holzpellets eingeführt. ENplus erfüllt die Grenzwerte der Norm EN 14961-2 und geht bei den Anforderungen an das Produkt teilweise sogar darüber hinaus. Absolut neu bei ENplus ist die Integration des Pellethandels in das Zeichensystem. "Dadurch wird die Logistik der Pellets bei ENplus bis hin zur Anlieferung beim Abnehmer strengen Anforderungen unterworfen und ist erstmals in ein gemeinsames Zeichensystem eingebunden", sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Auch die Transparenz von Produktion und Handel wird mit diesem Schritt deutlich erhöht, denn ENplus-Pellets können anhand von Identifikationsnummern (IDNr.) Produzenten und Händlern zugeordnet werden. Mit diesem Schritt konnte die Qualität des Energieträgers für den Verbraucher deutlich gesteigert werden.
Die im Endkundengeschäft tätigen, fachkundigen Händler haben die Vorzüge des neuen Zeichens schnell erkannt. Bereits über dreißig Unternehmen, darunter große Handelsgesellschaften, nutzen nur ein Jahr nach Markteinführung das ENplus-Zeichen. "Unser Ziel, möglichst bald zu einer flächendeckenden Versorgung mit qualitativ hochwertigen Holzpellets zu kommen, haben wir erreicht", sagt Martin Bentele. Schon jetzt genügen zwei Drittel der in Deutschland hergestellten Pellets den hohen Standards von ENplus. Verbraucher können mit dem ENplus-Siegel einfach feststellen, ob es sich um hochwertige, der neuen Norm entsprechende Holzpellets handelt. "Wer mit Pellets heizt, kann durch den Kauf von ENplus-Pellets dafür sorgen, dass sich Pelletproduktion und Handel konsequent weiter verbessern. Denn nur wenn die gesamte Lieferkette vom Rohstoff bis zum Endkunden kontrolliert und der sorgfältige Umgang mit den Pellets überprüft wird, können hochwertige Pellets garantiert werden", betont Martin Bentele.
Der "Preisschock bei Heizöl, Gas und Fernwärme", den die BILD-Zeitung am 17. September 2011 befürchtet, gilt nicht für Holzpellets. Auch im September ist der DEPV-Index mit 229,90 EUR/t (23 ct/kg) konstant und hat nur um knapp einen Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat zugenommen. "Der Pelletpreis wird in Deutschland von einem hohen Holzaufkommen und dessen guter regionaler Verfügbarkeit bestimmt. Er weist daher zuverlässig eine durch Marktmechanismen bestimmte Konstanz auf, die sich alleine im Jahresverlauf leicht bewegt", sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die für fossile Energieträger bestimmenden internationalen Spekulationsfaktoren haben auf den deutschen Pelletmarkt, der sich vollständig auf die Versorgung mit umweltfreundlicher Wärme konzentriert, keinen Einfluss. Pelletheizungen haben sich am Markt in allen Größenklassen bewährt. "Für Hausbesitzer, Immobilienverwaltungen, Kommunen bis hin zum Gewerbe sind Pelletheizungen ein wirksames Mittel, um CO2-neutral Heizkosten einzusparen", sagte Bentele.
Holzpellets sind im Bundesvergleich in Bayern und Baden-Württemberg im September wieder am günstigsten. Bei der Abnahme von sechs Tonnen Qualitätspellets kostet eine Tonne nur 228,92 EUR. In der Mitte Deutschlands zahlen Anlagenbetreiber 235,08 EUR/t. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne Pellets 236,00 EUR, wenn sechs Tonnen abgenommen werden. Der DEPV empfiehlt beim Kauf von losen Pellets und auch bei Sackware auf das Qualitätssiegel ENplus zu achten. ENplus steht für einen hochwertigen Brennstoff, der fachmännisch angeliefert wird.
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
Wendig, effizient, chic - um auch in die verstecktesten Hinterhöfe Pellets zu liefern , hat sich der Betrieb Hans Engelke Energie in Berlin ein neues Lieferfahrzeug zugelegt. Der Wagen, der eigens neu entwickelt wurde, hat sich bereits bewährt: Mit ihm werden nicht nur Hinterhöfe in der Berliner Innenstadt oder schmale Straßen in Eigenheimsiedlungen erreicht, sondern auch niedrige Tordurchfahrten gemeistert. So kommen die Holzpellets auch in die entlegensten Ecken der Bundeshauptstadt.
"Für die Fahrer ist es ein viel angenehmeres Arbeiten", sagt Peter Engelke, Seniorchef von Hans Engelke Energie. Ein enormer Vorteil: Das Fahrzeug kommt dichter an den Pelletlagerraum heran, die Pellets können so schonenderer eingeblasen werden, weil sich die Schlauchlängen für das Befüllen verringert haben. "Nun können wir auch Kunden eine Pelletheizung empfehlen , bei denen wir früher aufgrund ihrer ungünstigen Wohnlage abgewunken haben", erklärt der Seniorchef des Brennstoffhändlers. Und das sind ausschließlich zertifizierte Pellets, die Hans Engelke Energie als Exklusivpartner von German Pellets vom größten Holzpelletproduzenten Europas bezieht.
Der Berliner Betrieb vertreibt seit dem Jahr 2000 Holzpellets - anfangs noch ausschließlich als Sackware. Drei Jahre danach schaffte das Unternehmen das erste Silofahrzeug, das die Pellets als lose Ware anliefert und ins Pelletlager einbläst, an. Der Komfort ist ähnlich einer Ölheizung. 2005 wurde ein weiteres Silofahrzug angeschafft - zugleich wuchs auch das Pelletlager auf 250 Tonnen an und wurde später nochmals auf 400 Tonnen erweitert. "Wir hatten aber spätestens bei der Anschaffung unseres dritten Silofahrzeuges 2009 schon des Öfteren Probleme, Wohnungen von Kunden, die in engen Gassen lagen, zu erreichen", erinnert sich Engelke. Durch einen Zufall konnte das Problem gelöst werden. "Markus Petersen ist auf uns zugekommen und hat angefragt, ob Interesse an einem kleineren Pelletlieferfahrzeug besteht", erinnert sich Frithjof Engelke, Geschäftfsführer von Hans Engelke Energie. Markus Petersen brachte Firmen mit unterschiedlichen Fachgebieten - wie beispielsweise eine Hydraulik- und eine Anlagenbau-Firma - zusammen. Sie "kreierten" den neuartigen Pellettransporter.
Dabei haben sie ein Fahrzeug geschaffen, das sich den Erfordernissen einer Großstadt ideal anpasst und eine ausgeklügelte Befülltechnik beinhaltet. "Mit einem im Kofferboden integrierten Förderband zum Transport der Pellets beträgt die Höhe des Fahrzeugs nur 2,61 Meter, die Breite misst 2,30 Meter", sagt Frithjof Engelke. Am Heck des Fahrzeuges sorgt nach der Übernahme der Pellets vom Förderband ein Drehkolbengebläse für den Weitertransport der Holzpresslinge über Schläuche ins Lager. Da die Druckluft erst außerhalb des Transportraumes aufgebaut wird, ist es möglich, bei geringerem Druck einen größeren Volumenstrom zu erzeugen, als bei Silofahrzeugen.Die Förderleistung beträgt 20 Kubikmeter Pellets je Stunde. Ideal ist auch das günstige Verhältnis von 6 Tonnen Fahrzeuggewicht und 6 Tonnen Nutzlast. "Der kleine Pellettransporter ist aus unserem Fuhrpark nicht mehr wegzudenken", sagt Frithjof Engelke.
Berlin, 17. August 2011. Auch im August bleiben die Preise für Holzpellets deutschlandweit auf niedrigem Niveau stabil. Gegenüber dem Vormonat steigt der DEPVIndex leicht um 0,8 Prozent an. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) beträgt damit der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland 227,71 EUR pro Tonne (t). Heizen mit Pellets ist somit 40 Prozent günstiger als mit Heizöl. "Die Preise für Holzpellets sind generell stabil, da Deutschland europaweit über die höchste Produktion verfügt. Damit ist der Pelletpreis keinen Spekulationen an den internationalen Energiemärkten ausgesetzt", sagte Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV in Berlin. "Auch angesichts der Ankündigung vieler Erdgasanbieter in den nächsten Monaten die Preise zu erhöhen, ist die Investition in das nahezu klimaneutrale Heizen mit Pellets nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll." Während ein Liter Heizöl bei Abnahme von 3.000 Litern zurzeit 82 Cent kostet, sind zwei Kilogramm Holzpellets, die etwa den gleichen Energiegehalt aufweisen, mit 50 Cent fast 40 Prozent preiswerter1. Nach wie vor gibt es auch staatliche Zuschüsse für den Austausch einer mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizung gegen eine moderne Pelletheizung.
Im Süden Deutschlands sind Holzpellets wie auch schon in den vergangenen Monaten am günstigsten. Werden sechs Tonnen Pellets abgenommen, kosten diese im Schnitt in Bayern und Baden-Württemberg 227,50 EUR/t. In der Mitte der Republik wird dafür ein Preis von 228,91 EUR pro Tonne verlangt. Anlagenbetreiber in Ost- und Norddeutschland zahlen unter diesen Bedingungen 233,75 EUR/t. In jedem Fall empfiehlt der DEPV den Kauf von Qualitätspellets mit dem ENplus-Siegel. Nur diese garantieren eine lückenlose Kontrolle des Brennstoffs von der Produktion bis zur Anlieferung beim Endkunden.
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
1 Als Grundlage für den 2 kg-Preis werden 2,2 kg Holzpellets berechnet (Verhältnis Heizöl zu Holzpellets 1 Liter zu 2,2 kg.) Berechnungsgrundlage ist der obere Heizwert.
Berlin, 28. Juli 2011. Auch im zweiten Quartal 2011 befindet sich die Pelletproduktion in Deutschland auf einem hohen Niveau. Rd. 456.000 Tonnen (t) wurden nach Erhebungen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) zwischen April und Juni 2011 erzeugt. Das sind rd. sechs Prozent (rd. 26.000 t) mehr als im ersten Quartal des Jahres. "Der Verbraucher kann sich bei Holzpellets auf Versorgungssicherheit und auf einen konstanten Preis verlassen", sagte der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende, Martin Bentele. Aufgrund des aktuell sehr hohen Preisvorteils von Pellets gegenüber Heizöl (im Juli 2011 rd. 43 Prozent), deckt sich im Sommer ein Großteil der privaten Betreiber einer Pelletheizung mit dem Saisonbedarf ein.
Über 90 Prozent der Produktion im zweiten Quartal waren zertifizierte Pellets (ENplus oder DINplus). Dieser Wert ist deckungsgleich mit dem Anteil an Sägeresthölzern (Hobelund Sägespäne) als Rohstoffgrundlage für die Pelletproduktion. "Durch die vielen Sägewerke in Deutschland gibt es ein sehr hohes Aufkommen an diesen Resthölzern, die beim Holzeinschnitt anfallen. Anstatt sie wie früher als Abfall zu behandeln, können sie heute sinnvoll zur Herstellung eines hochwertigen Energieträgers genutzt werden", sagte der DEPV-Vorsitzende. Der Anfall an Sägeresthölzern ist nach Branchenmeinung in Deutschland so hoch, dass ein weiterer Ausbau der Pelletproduktion sinnvoll und möglich ist. Im Jahr 2010 wurden 85 Prozent der deutschen Pellets aus Sägerestholz hergestellt.
Knapp 70 Prozent der im zweiten Quartal 2011 produzierten Pellets wurden nach Auskunft der Hersteller auch in Deutschland abgesetzt. Zur Erhöhung der Wertschöpfung würde die Branche den Inlandsverbrauch gerne weiter erhöhen. Als Hindernis wird vor allem die zu geringe Bedeutung des Wärmesektors in der gegenwärtigen Diskussion um eine Energiewende gesehen. "Die Umstellung auf eine Pelletfeuerung ist sowohl aus ökologischen Gründen als auch unter Kostenaspekten eine lohnenswerte Investition. Moderne, hochwertige Heiztechnik und Holzpellets als preiswerter, heimischer Energieträger - am besten mit dem ENplus-Siegel versehen - sind auch für kritische Verbraucher gute Argumente für den Heizungstausch", betonte Bentele.
Berlin, 18. Juli 2011. Die Preise für Holzpellets sind auch im Juli unverändert niedrig. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) gibt den DEPV-Index für Juli mit 225,96 EUR pro Tonne (t) an. Er ist damit auf dem gleichen niedrigen Niveau wie im Juni. Die Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Holzpellets kostet 4,61 Cent. Das ist im Vergleich zu fossilen Energieträgern sehr günstig: Beim tagesaktuellen Preis für Heizöl müsste man momentan mit 8,08 ct/kWh rechnen.
Wichtigster Grund für die dauerhaft niedrigen Preise für Holzpellets, die im Sommer ihren Tiefpunkt erreichen, ist die gute Ausstattung mit Rundholz und mit Sägespänen, aus denen die kleinen Holzpresslinge hergestellt werden. "Der Sommer ist traditionell der beste Zeitpunkt, um das Pelletlager aufzufüllen", bestätigt Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. "Wer eine Pelletheizung besitzt, sollte die Gelegenheit nutzen und sich jetzt mit günstigen Holzpellets für die Heizsaison eindecken." Der DEPV empfiehlt Verbrauchern, den Pellethändler vor Ort nach ENplus-zertifizierten Pellets zu fragen. Das Siegel gewährleistet eine lückenlose Qualitätskontrolle von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Heizungsbetreiber.
In Süddeutschland sind Holzpellets im Juli am günstigsten. Bei der Abnahme von sechs Tonnen wird im Durchschnitt ein Preis von 224,17 EUR pro Tonne verlangt. In der Mitte der Republik kosten Pellets 228,50 EUR/t. Betreiber von Pelletheizungen in Ost- und Norddeutschland bekommen die Tonne für 235,00 EUR bei einer Lieferung von sechs Tonnen.
Das Heizen mit Pellets ist in jedem Fall eine preiswerte und klimaschonende Alternative. So spart eine Familie, die von einer Ölheizung mit einen Verbrauch von 3.000 Liter im Jahr auf eine Pelletheizung umstellt, im Jahr über 1.000 EUR und 10,2 t Kohlenstoffdioxid (CO2) ein. 1
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
1 3.000 Liter Heizöl entsprechen dem Heizwert von ca. 6 t Holzpellets. Je verbrauchter Tonne Holzpellets werden gegenüber Heizöl rd. 1,7 t CO2 eingespart. Quelle: Ökoinstitut, GEMIS(Abnahme 6 t Pellets, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).
für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nordostdeutschland
| März 2011 | Deutschland Süd | Deutschland Mitte | Deutschland Nord/Ost |
|---|---|---|---|
| Liefermenge 3 t, Preis pro t | 232,72 € | 238,66 € | 249,41 € |
| Liefermenge 6 t, Preis pro t | 224,17 € | 228,50 € | 235,00 € |
| Liefermenge 26 t, Preis pro t | 214,16 € | 214,32 € | 219,46 € |
Die differenzierten Preise für Holzpellets in den Regionen finden Sie auch unter
www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/
Die Grafik finden Sie hochauflösend zum Download unter
www.depi.de/download/grafiken/Energiepreisentwicklung-Deutschland.jpg
Berlin, 30. Juli 2011. Holzpellets bestehen vollständig aus Holz, einem CO2-neutralen* Energieträger und können daher nicht mit CO2-Zertifikaten belegt werden. Aus diesem Grund kann sich das Heizen mit Holzpellets auch nicht durch die Einführung eines Zertifikatesystems verteuern. Hierauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet- Verband e.V. (DEPV) anlässlich verschiedener Falschmeldungen zu diesem Thema hin. Der geschäftsführende Vorsitzende des Verbandes Martin Bentele rät von der Einführung eines Zertifikatesystems für den Brennstoffhandel ab. Zum Umbau des Wärmeund Heizungsmarktes werde ein einfaches, effektives System und kein bürokratisches Ungetüm benötigt. Der DEPV-Vorsitzende sieht in der vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) konzipierten Erneuerbaren-Wärme-Prämie ein solches Modell, mit dem innerhalb von zehn Jahren und mit einem degressiven Ansatz die Energiewende bei der Beheizung von Gebäuden erreicht werden kann.
"Falls es zur Einführung von CO2-Zertifikaten für den Brennstoffhandel kommen sollte, würde dies den Preisvorteil von Holzpellets, der heute gegenüber Heizöl schon über 40 Prozent beträgt, weiter vergrößern", sagte Martin Bentele am 30. Juni 2011 in Berlin. Im Juni 2011 lag der Pelletpreis (DEPV-Index) bei 225,07 EUR/t. Eine aus Pellets erzeugte Kilowattstunde (kWh) Wärme kostet derzeit demnach 4,60 ct. Der aktuelle Heizölpreis ist mit 7,86 ct/kWh fast doppelt so teuer.
Deutschland ist nach den USA der weltweit größte Pelletproduzent. Im Jahr 2010 wurden 1,75 Mio. t Pellets hier produziert, von denen mangels ausreichenden Absatzes im Inland mehr als 500.000 t exportiert werden mussten. Rd. 85 Prozent der Pellets wurden aus Sägeresthölzern hergestellt, der Rest aus nicht sägefähigen Rohholzsortimenten. * Bäume nehmen zum Wachstum Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf und geben Sauerstoff ab. Bei der energetischen Holznutzung wird das aufgenommene CO2 wieder an die Atmosphäre abgegeben - genauso wie dies beim Verrottungsvorgang von Holz der Fall ist - weshalb Holzenergie CO2-neutral und klimaschonend ist.
Berlin im Juni 2011. Grund zur Freude für alle Menschen mit Pelletheizung: Wer sein Zuhause mittels der kleinen Holzpresslinge wärmt, kann sich aktuell über niedrige Sommertarife für seinen regenerativen Brennstoff freuen. So kostete eine Kilowattstunde Heizenergie aus Holzpellets im Juni 2011 rund 42 Prozent weniger als eine, die mit Heizöl erzeugt wurde. Die Durchschnittskurven der letzten Jahre zeigen, dass grundsätzlich in den Sommermonaten die günstigsten Pelletpreise erzielt werden. Verbraucher, die jetzt ihren Jahresbedarf einlagern, profitieren von dieser Situation.
Der nächste Winter kommt bestimmt und damit auch die Notwendigkeit eines gut gefüllten Brennstofflagers. Für Nutzer der regenerativen Heizalternative Pellets ist es besonders günstig, bereits jetzt den Vorrat für die nächste Heizperiode zu ordern. Denn niedrige Sommerpreise sorgen für ein noch größeres Sparpotenzial gegenüber fossilen Brennstoffen. Wer etwa bereits im Juni seinen Jahresvorrat an Pellets liefern ließ, konnte sich über einen Preisvorteil von gut 42 Prozent gegenüber einer Tankfüllung Heizöl für den kommenden Winter freuen. So kostete diesen Juni eine Kilowattstunde Heizwärme aus Holzpellets nur 4,6 Cent, die gleiche Energieausbeute aus Heizöl schlug dagegen mit 7,9 Cent zu Buche.
"Im Sommer befindet sich der Pelletpreis wegen der hohen Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz traditionell auf einem besonders niedrigen Niveau", erklärt Diplom-Forstwirt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstitut (DEPI) die aktuell besonders attraktive Preisstruktur. "Auch wenn alle Kunden gleichzeitig zugreifen würden, käme es dabei zu keinen Lieferengpässen. Denn die heimischen Produktionskapazitäten sind groß genug, um stets eine gesicherte Versorgung zu garantieren." Über 2,5 Millionen Tonnen Pellets könnten aktuell jährlich in Deutschland hergestellt werden - das sind fast eine Million Tonnen mehr als derzeit vom Markt nachgefragt werden.
Wer Pellets kauft, sollte allerdings gezielt nach Qualitätsware mit der Zertifizierung ENplus fragen, rät Experte Bentele: "Für den komfortablen und wartungsarmen Betrieb von Pelletheizungen ist die hohe Pelletqualität eine unerlässliche Voraussetzung. Nur das neue ENplus-Siegel stellt sicher, dass der Kunde einen Brennstoff von maximaler Güte erhält." Hauptgrund: Neben der Produktion der Pellets steht bei ENplus auch der Lieferant im Fokus der Zertifizierung. "Nur diejenigen Händler, die schonend und kompetent bei Lagerung, Transport und Belieferung der Kunden vorgehen, bekommen dieses Zeichen", erklärt Bentele. Das ENplus- Emblem wird bereits von vielen geprüften Händlern im gesamten Bundesgebiet genutzt. Dadurch sind diese garantiert hochwertigen Premium-Pellets nur ein halbes Jahr nach der Einführung des ENplus-Qualitätssiegels bereits deutschlandweit verfügbar. Auswirkungen auf den Pelletpreis hat das ENplus-Zertifikat für den Verbraucher übrigens nicht. Über den aktuellen DEPV-Preisindex kann man im Monatsrhythmus die aktuellen Preise für Holzpellets differenziert nach Regionen unter www.depv.de einsehen.
Und eine Übersicht aller ENplus-zertifizierten Pellethändler in Deutschland sortiert nach Postleitzahlgebieten ist jederzeit einsehbar unter www.enplus-pellets.de.
Fragen zur CO2-Bilanz, Versorgungssicherheit und nachhaltigen Forstwirtschaft
Ein Gespräch mit Martin Bentele, Diplom-Forstwirt und Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI)
Wo kommt eigentlich das Holz für die Pellets her?
Bei Pellets handelt es sich grundsätzlich um einen sehr ressourcenschonenden Brennstoff: Derzeit stammen rund 85 % des Holzes zur Pelletherstellung in Deutschland aus Holzspänen, die in Sägewerken bei der Produktion von Schnittholz anfallen. Nur bei einem kleinen Teil des Ausgangsmaterials für Pellets handelt es sich um Rohholz und zwar um minderwertige Stammteile, die nicht eingesägt werden können. Auch für eine Ausweitung der Pelletproduktion ist noch ausreichendes Potenzial vorhanden, ohne dabei den deutschen Wald zu beeinträchtigen. Über die Anlage von Energiewäldern wird gegenwärtig die Rohstoffbasis auf land-wirtschaftlichen Flächen verbreitert; übrigens mit einem angenehmen Nebeneffekt, denn damit kann auch sehr sinnvoll einer Mais- Versteppung entgegengewirkt werden. Auf diese Weise gibt es auch in der Zukunft eine stabile und breite Basis für eine gesicherte Versorgung mit Holzpellets, selbst bei einer deutlichen Erhöhung der Nachfrage nach Pelletheizungen.
Trotzdem fragen sich immer wieder Verbraucher, ob nicht der deutsche Wald die Rechnung für die Versorgungssicherheit mit Pellets zahlen muss. Droht ein Ausverkauf des deutschen Waldes?
Als Diplom-Forstwirt kann ich den besorgten Verbraucher beruhigen. In Deutschland wächst der Wald europaweit am besten und verfügt mit über 3,6 Mrd. Kubikmetern in Mitteleuropa auch über die größten Holzvorräte. Holz ist eigentlich der heimische Rohstoff, von dem wir am meisten zur Verfügung haben. Da der Zuwachs nicht vollständig genutzt wird, nimmt der Vorrat sogar weiter zu. Deutschland ist zu einem Drittel bewaldet, und in den letzten Jahren ist die Waldfläche ständig weiter angewachsen. Eine Übernutzung würde übrigens auch durch die strengen deutschen Waldgesetze auf Bundesebene und in den Ländern verhindert, die eine nachhaltige und planmäßige Forstwirtschaft vorschreiben und eine Übernutzung ausschließen.
Wo wäre denn die Mengenbegrenzung für die Pelletproduktion, um eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes weiterhin zu gewährleisten?
Die Rolle von Pelletheizungen wird immer maßlos überschätzt. Den heute rund 150.000 Pellet-Feuerungen stehen knapp 14 Mio. Holzöfen in Deutschland gegenüber - von der Menge wie vom Verbrauch her also deutlich die Minderzahl. Unser Ziel ist es auch nicht, jeden zweiten Haushalt in Deutschland künftig mit einer Pelletheizung auszustatten. Aktuelle Zahlen des Deutschen Energieholz- und Pellet- Verbandes beziffern für 2010 eine Produktionsmenge von 1,75 Mio. Tonnen Pellets in Deutschland. Dagegen könnten in Deutschland problemlos 10 Mio. Tonnen Pellets hergestellt werden - auf der Basis Sägerestholz und nicht sägefähigem Rundholz. Ein möglicher Import ist da noch nicht einmal eingerechnet. Als Konsequenz hieraus könnten ohne jegliche Auswirkungen auf den deutschen Wald eine Million Pelletheizungen betrieben werden.
Sie sprechen das Stichwort an. Wie steht es eigentlich um die CO2-Bilanz der Pellets? Es gibt sogar Stimmen, die behaupten, Holz hätte diesen Vorteil gegenüber Erdgas oder Kohle gar nicht?
Das ist eine Verdrehung der Tatsachen. Holz ist der einzige Brennstoff, der als CO2-neutral bezeichnet werden kann, da er während des Verbrennungsvorgangs nur so viel Kohlenstoffdioxid an die Umwelt abgibt, wie zuvor im Wachstumsprozess gebunden wurde. Der im Holz gebundene Kohlenstoff durchläuft damit den natürlichen Kohlenstoffzyklus, denn es ändert sich nichts - egal ob Holz verbrannt oder langsam von Mikroorgansimen zersetzt wird. Ganz anders verhält es sich dagegen bei fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle: Hier ist das CO2 seit vielen Millionen Jahren im Erdreich gebunden und würde ohne unser Eingreifen dort auch bleiben. Bei dieser Zeitachse kann man dann nicht mehr von einem natürlichen Kohlenstoffzyklus sprechen.
Und welche Punkte bewirken letztlich die positive CO2 Bilanz von Holzpellets?
Wenn Sie sich die Produktion der Pellets genauer ansehen, beträgt der Energieeinsatz von der Produktion bis zum Anliefern der Pellets beim Verbraucher durchschnittlich drei Prozent ihres gesamten Energiegehalts. Dies liegt vor allem an der Verwendung der Koppelprodukte Holzspäne und der zu ihrer Trocknung notwendigen Wärme, die bei anderen Prozessen, sozusagen als Zugabe, anfallen. Auch der Brennstofftransport zum Kunden weist einen geringen Energiebedarf auf. Ein Pellet-LKW benötigt knapp ein Prozent des Energiegehalts seiner gesamten Pelletladung - und das für eine Fahrt über 200 km, was schon ein ungewöhnlich weiter Transport wäre. Betrachtet man also die gesamte Produktions- und Logistikkette und vergleicht sie mit fossilen Brennstoffen oder dem Strommix in Deutschland dann sind Pellets zusammen mit anderen Naturhölzern die klimafreundlichsten Energieträger in der Wärmeerzeugung.
Kommen wir zum Schluss noch mal zurück zum Wald. Pfuscht man mit Nutzwäldern denn der Natur nicht zu stark ins Handwerk und verändert damit die Balance natürlich gewachsener Ökosysteme?
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Natur in unseren Breitengraden gemischte und vielschichtige Waldökosysteme hervorbringen würde. Ließen wir den Wald einfach wachsen, hätten wir auf großen Flächen hallenartige Buchenbestände mit spärlicher Bodenvegetation. Dort wäre es im Sommer so dunkel wie im düstersten Wald bei Grimms Märchen! Dazu kämen noch Nadelwälder auf den Höhen der Mittelgebirge. Durch die in Deutschland praktizierte naturnahe Waldwirtschaft werden unsere Wälder heute immer vielschichtiger. Dazu bedeutet die Nutzung des Waldes auch aktive Waldpflege. Durchforstete Wälder bringen stabilere und vitalere Bäume hervor, die besser geschützt sind gegen Stürme, Trockenheit und Schadinsekten. Und nicht zuletzt haben jüngere Wälder eine erheblich bessere CO2-Speicherdynamik als überalterte Wälder. Womit wir wieder bei der guten CO2- Bilanz der Pellets wären.
Weitere Informationen rund ums Thema Heizen mit Pellets - auch zu den Heizvarianten mit Scheitholz und Hackschnitzel - erhalten Sie unter www.holzundpellets.de.
Als breit verfügbarer Energieträger könnten Holzpellets in Deutschland in effizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) sinnvoll zur Erhöhung des Anteils erneuerbaren Stroms und zur Erreichung der Klimaschutzziele 2020 eingesetzt werden. Hierauf weist der Deutsche Energieholz und Pellet-Verband e.V. (DEPV) aktuell hin.
"Es gibt mittlerweile in der Praxis erprobte Anlagen auf Holzvergasungsbasis mit hohem elektrischem Wirkungsgrad, die sich hervorragend in dezentrale Strom- und Wärmenetze integrieren lassen. Die aktuelle EEG-Novelle erkennt noch nicht das Potenzial, das KWK auf Pelletbasis für den Ersatz fossiler Energie in diesem Bereich mit sich bringen könnten", sagte DEPV-Vorsitzender Martin Bentele am 24. Mai 2011 in Berlin. Unter den im aktuellen EEG-Entwurf geplanten Bedingungen sei der Einsatz von Holzpellets in den KWK-Anlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben. Der DEPV schlägt daher vor, Holzpellets als eigenen Einsatzstoff in die EEG-Novelle aufzunehmen.
Die Einstufung als eigener Einsatzstoff würde aus Sicht des DEPV die Entwicklung der Holzvergasung voran bringen. Deutsche Technik hat hier mittlerweile Serienreife erlangt. Darüber hinaus ist der genormte Brennstoff Holzpellets in Deutschland in großen Mengen verfügbar. Der DEPV-Vorsitzende verweist auf die im Jahr 2010 auf rd. 1,75 Mio. Tonnen (t) angewachsene Produktionsmenge, mit der man europaweit Marktführer ist.
Mangels Absatz am deutschen Heizungsmarkt werden rd. 500.000 t Holzpellets exportiert und zwar vor allem für den wenig effizienten Einsatz in ausländischen Kraftwerken. Würden diese Pellets in Deutschland zur erneuerbaren Stromerzeugung verwendet, könnten damit mehr als 800 Gigawattstunden (GWh) Strom und knapp 1.000 GWh Wärme erzeugt werden. "Eine Verknappung der Holzpellets für den heimischen Wärmemarkt ist dadurch nicht zu befürchten", sagte Bentele. "Bevor man Holzpellets zur ineffizienten Nutzung in Kraftwerke exportiert, sollte alles getan werden, um heimischen erneuerbaren Strom herzustellen." Sinnvoll sei es, Kraftwerke bis zu einer Leistung von 1 Megawatt (elektrisch) durch eine erhöhte EEG-Einspeisevergütung zu unterstützen.
Seit Sommer 2010 wird ein kleines, wendiges Pelletlieferfahrzeug unter Praxisbedingen auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Gedacht ist es für Lokalitäten wo die großen Tankwagen - meist noch mit Hänger - nicht rankommen. Das ist in Städten oft der Fall, wo die Pelletlager vielfach vom Hof aus, hinter engen und niedrigen Tordurchfahrten zu befüllen sind. Zunehmend ist das aber auch in Eigenheimsiedlungen mit kleinen Grundstücken an schmalen Anliegerstraßen der Fall.
Für diese Einsatzorte hat ein Konsortium aus den Unternehmen PAARI-Waagen- und Anlagenbau aus Erfurt, Tyroler Hydraulik Herzberg und Kommunaltechnik Instandsetzung Fertigungstechnik Niedergörlsdorf ein Peletlieferfahrzeug entwickelt und als Prototyp gebaut. Für Idee, Koordination und Fördermittelbeschaffung zeichnete die PetersenFORSCHUNG aus Dahmsdorf in der Bioenergie- Region Märkisch-Oderland verantwortlich. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.
Seit dem Sommer 2010 liefert der Berliner Brennstoffhändler "Hans Engelke Energie" mit dem ersten Prototyp in Berlin und Umgebung Pellets aus. Der LKW sieht nicht nur schick aus, ganz in Weiß gehalten und versehen mit vielen Aufschriften der beteiligten Unternehmen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, sondern erfüllt auch die Erwartungen seiner Entwickler und Produzenten. Aus den Alltagserfahrungen haben sich freilich auch Hinweise ergeben, die beim Bau weiterer Fahrzeuge beachtet werden.
Gebaut wurde das kleine Pelletfahrzeug auf einem MAN-Fahrgestell. Das günstige Verhältnis von 6 Tonnen Fahrzeuggewicht und 6 Tonnen Nutzlast ist vor allem dem Kofferaufbau aus thermoplastischen Sandwichpaneelen zu verdanken. Mit einem im Kofferboden integrierten Förderband zum Transport der Pellets beträgt die Höhe des Fahrzeugs nur 2.61 Meter, die Breite misst 2,30 Meter. Am Ende des Fahrzeugs sorgt nach der Übernahme der Pellets vom Förderband ein Drehkolbengebläse für den Weitertransport der Holzpresslinge über Schläuche ins Lager. Da die Druckluft erst am Ende des Fahrzeuges außerhalb des Transportraums aufbaut wird, ist es möglich, bei geringerem Druck einen größeren Volumenstrom zu erzeugen, als bei Silofahrzeugen. Bei diesen muss der Druck im gesamten Silo ausgebaut werden. Die Förderleistung beträgt 20 Kubikmeter Pellets je Stunde. Der Prototyp des kleinen Pelletfahrzeugs hat sich im täglichen Lieferbetrieb bewährt. Sowie Bestellungen vorliegen können weitere Fahrzeuge gebaut werden.
Interessenten am kleinen Pelletlieferfahrzeug vermittelt das Energiebüro MOL (Tel.: 03341 - 335 37 22, Mail: h.grienitz@stic.de) gern den Kontakt sowohl zu den Entwicklern als auch zum Produzenten.
Der Brennstoff Holzpellets ist zwar ein Naturprodukt, dennoch ist ein Pelletlagerraum ein Brennstofflager und nur zu Wartungszwecken zu betreten. Die Tür des Lagers sollte mit einem Warnschild gekennzeichnet sein, das über den DEPV kostenlos bezogen werden kann.
Bei Verbrennungsvorgängen zur Wärmeerzeugung durch Heizungen tritt im Normalfall kein Risiko auf. Im Falle von unvorhersehbaren Fehlfunktionen kann es in der Umgebung jeglicher Feuer- und Lagerstätten in geschlossenen Lagern zu erhöhten Konzentrationen gefährlicher Abgase in der Atemluft (z.B. Kohlenmonoxid) kommen, die sich auch über längere Zeiträume aufkonzentrieren und eine Gefahr darstellen können. Auch wenn im Normalfall für den Betreiber kein Risiko entsteht, sind solche Störfälle dennoch nie auszuschließen.
Sicherheitshinweise des TÜV Rheinlands und des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes Für Pelletlagerräume mit einem Fassungsvermögen von weniger als 10 Tonnen hat der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) e.V. zusammen mit dem TÜV Rheinland unter anderem folgende Sicherheitsratschläge erarbeitet:
In geschlossenen Lagerräumen ist der Einsatz von speziellen Lüftungsdeckeln auf den Einblas- und Absaugstutzen zu empfehlen. Die Deckel dürfen nur an der Außenwand angebracht werden, damit ein Luftaustausch zwischen der Außenluft und dem Lagerraum hergestellt wird. Damit werden Emissionen und Geruchsbeeinträchtigungen der eingeblasenen Pellets wirksam verhindert. Ein Austausch der geschlossenen Deckel auch bei Altanlagen ist ratsam und wird vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. unbedingt empfohlen. Lager, die mit mehr als 10 Tonnen Pellets befüllt werden, sollten zusätzlich zu den Deckeln weitere Lüftungsöffnungen haben.
Das Heizen mit Pellets bietet zahlreiche Vorteile. Wer mit dem umweltfreundlichen Brennstoff heizt, schont nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Durch ihr CO2-neutrales und emissionsarmes Verbrennen schützen Pellets die Umwelt und unterstützen Deutschlands Rolle im weltweiten Klimaschutz.
Berlin, 2. Mai 2011 - Die erste Generalversammlung des ENplus-Zertifizierungssystems am 15. April 2011 in Ulm ist ein weiterer Beleg für die Erfolgsgeschichte, auf die das junge Pelletzertifikat nach acht Monaten am Markt zurückblicken kann. "Das Thema Qualität wird beim Heizen mit Pellets für den Verbraucher immer wichtiger", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), Martin Bentele, bei der Veranstaltung. In den nächsten Jahren stehen bundesweit viele Heizungserneuerungen an. Nur wenn der Energieträger höchsten Ansprüchen genügt, wird der Verbraucher das Heizen mit Pellets beim Heizungstausch gegenüber fossilen Systemen bevorzugen. Mit ENplus wird hierfür die Voraussetzung geschaffen, denn es bietet dem Heizungsbetreiber eine bis dato nicht bekannte und weitreichende Gewährleistung für qualitativ hochwertige Holzpellets.
Innerhalb von nur acht Monaten hat sich das Gütezeichen ENplus in Deutschland zu einer in der Branche anerkannten und beim Verbraucher bekannten Marke entwickelt. Seit August 2010 wird das Zeichen für Holzpellets durch das DEPI in Deutschland vermarktet. Da mittlerweile rund 60 Prozent der Pelletproduktion in Deutschland ENplus-zertifiziert ist, erhält bereits fast jeder dritte mit Holzpellets beheizte Haushalt die zertifizierten Qualitätspellets. Im kommenden Jahr sollen die Anteile noch einmal signifikant erhöht werden und mehr als die Hälfte der im Kleinanlagenbereich verwendeten Holzpresslinge nach ENplus ausgezeichnet sein. Aus den Erfahrungen des ersten Jahres sieht Bentele als Profiteure der Zertifizierung vor allem diejenigen Händler, die traditionell sehr sorgsam mit den Pellets umgehen und auf die Pelletqualität strengen Wert legen. Mit ENplus bekommen sie nun die Möglichkeit, sich von weniger sorgfältigen Konkurrenzunternehmen abzuheben. Ihre hohen Ansprüche an Transport, Lagerung und Anlieferung können Händler durch das Zertifikat dem Kunden verdeutlichen. "Die hohe Nachfrage im Handel hat mich besonders erfreut", erklärte der DEPI-Geschäftsführer. "Eine Anzahl von mittlerweile 25 zertifizierten Händlern hat unsere Erwartung nach acht Monaten deutlich übertroffen."
Mit ENplus wird die neue europäische Norm für Holzpellets (EN 14961-2) umgesetzt, die hohe Ansprüche an das Produkt mit sich bringt. Die ENplus-Zertifizierung geht sogar über die Norm hinaus und nimmt einen neuen Grenzwert für den Ascheschmelzpunkt als obligatorisches Kriterium mit auf. Das bedeutet, dass nur saubere Späne als Rohstoff verwendet werden. Die Verschlackung der Asche wird auch bei höheren Temperaturen vermieden, was einen störungsarmen Heizungsbetrieb garantiert. Ein weiteres wichtiges Kriterium in der ENplus-Zertifizierung ist der Feinanteil. Vor der letzten Verladung, also bevor die Pellets zum Endkunden gebracht werden, darf die Pelletladung maximal ein Prozent Feinanteil aufweisen.
Durch die Förderung eines regelmäßigen Austausches unter den ENplus-nutzenden Pelletproduzenten und -händlern will das DEPI auch für eine fachgemäße Weiterentwicklung des Zeichens sorgen. Neben der Generalversammlung mit Nutzern und Prüfinstituten wird das DEPI daher einen Beirat berufen, in dem sich Zeichennutzer aus der Branche mit unabhängigen Fachleuten über eine Verbesserung austauschen können. Bentele hierzu: "Eine kontinuierliche Verbesserung unter dem Gesichtspunkt eines strengen Verbraucherschutzes liegt uns sehr am Herzen. Das gehört für uns untrennbar zu einem Zertifizierungssystem, wenngleich dies bisher für Zertifikate in der Pelletbranche nicht üblich war." Auch international kommt die ENplus-Zertifizierung voran. Durch einen Nutzungsvertrag übergab das DEPI zum Jahreswechsel die Zertifikatsvergabe für ENplus an den Europäischen Biomasseverband AEBIOM. Der dort angesiedelte Europäische Pelletrat (European Pellet Council (EPC)) vergibt das Zeichen nun an weitere Verbände innerhalb Europas. So erfolgte der Start für ENplus in diesem Jahr bereits in Österreich. In Italien, der Schweiz und Spanien steht die Einführung bevor, wie Martin Behr, deutsches Mitglied im EPC-Vorstand, berichtete. "Angesichts einer zunehmenden Internationalisierung des Marktes ist eine europaweit einheitliche Pelletqualität eine wichtige Voraussetzung", bekräftigte Behr.
Parallel zur Markteinführung des ENplus-Siegels für Holzpellets hat das DEPI eine
Qualifizierungskampagne beim Heizungshandwerk gestartet. Im Laufe des Jahres können sich
Heizungs- und Ofenbauer bei verschiedenen Veranstaltungen zum "Fachbetrieb Pellets und Biomasse"
fortbilden. Auf der Webseite www.pelletfachbetrieb.de werden die qualifizierten Handwerksbetriebe
veröffentlicht und stehen für den Verbraucher in einem Postleitzahlen-Suchsystem zur Verfügung.
Weitere Informationen zur ENplus Zertifizierung finden Sie unter www.enplus-pellets.de.
Informationen zu ENplus:
ENplus-Pellets können Verbraucher in Deutschland seit August 2010 beziehen. Mit dem ENplus-Zeichen
wird die neue europäische Produktnorm für Holzpellets (EN 14961-2) umgesetzt. Alleinstellungsmerkmal
von ENplus ist die Einbeziehung des Pellethandels, der zur Lizenznutzung strenge Anforderungen
erfüllen muss. Das ENplus-Qualitätszeichen garantiert erstmals, dass die Pellets auch nach der
Produktion durch Transport, Lagerung und Lieferung nichts an ihrer Qualität verlieren. Hierdurch setzt
das Siegel einen bislang nicht gekannten Qualitätsmaßstab für Holzpellets. Verbraucher sollten ihren
Händler gezielt nach ENplus-Pellets fragen.
Das ENplus-Zertifikat für Holzpellets wird in zwei Klassen (A1 und A2) angeboten, die am unteren Zeichenrand erscheinen. A1 kennzeichnet ENplus-Premiumpellets mit einem besonders niedrigen Aschegehalt für kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Pellets der Klasse A2 kommen mit einem etwas höheren Aschegehalt für mittlere und große Feuerungsanlagen in Frage.
Der Verbraucher findet das ENplus-Zeichen bei der Lieferung von loser Ware auf dem Lieferschein und bei abgefüllter Ware auf den Pelletsäcken. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH weist als Zertifikatgeber darauf hin, dass die durch die Zertifizierung bei Produzent und Händler entstehenden Kosten (jeweils 0,06 EUR/t) keine Auswirkungen auf den Pelletpreis haben und damit für Verbraucher irrelevant sind. Umfassende Informationen, u. a. auch für die ENplus-lizenzierten Betriebe, sind im Internet unter wwwenplus- pellets.de zu finden. Dort finden Verbraucher auch ENplus-zertifizierte Pellethändler in ihrer Nähe.
Über das Deutsche Pelletinstitut:
Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das
Thema Heizen mit Holzpellets. Im Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft will das Institut
als Kommunikationsplattform das Thema dauerhaft ins öffentliche Blickfeld rücken. Daneben tritt es auch als
Zertifikatgeber für das ENplus-Zertifizierungssystem auf, das zur Umsetzung der europäischen Norm (prEN 14961-
2) entwickelt wurde. Träger der Deutschen Pelletinstitut GmbH sind führende deutsche Kessel- und Ofenhersteller,
Pelletproduzenten, Handelsunternehmen sowie Komponentenhersteller im Deutschen Energieholz- und Pellet-
Verband e.V. (DEPV).
Berlin, 18. März 2011. Der Pelletpreis ist im März im Vergleich zum Vormonat konstant geblieben. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet- Verbandes (DEPV): "Im Gegensatz zu den Öl- und Strompreisen, die internationalen Krisen und Katastrophen ausgesetzt sind, basiert der Pelletpreis auf regionalen Produktions- und Handelsstrukturen. Er bildet daher einen transparenten, nicht von globalen Krisen beeinflussten Markt ab." Holzpellets kosten im März in Deutschland durchschnittlich 242,56 EUR/t. Betreiber von Pelletheizungen genießen damit aktuell einen Preisvorteil von knapp 40 Prozent im Vergleich zu Heizöl.
"Im Gegensatz zu den anderen Energiepreisen, die durch die Weltpolitik stark beeinflusst werden, ist der Pelletpreis ein Musterbeispiel für Berechenbarkeit und Konstanz. Bei Pellets kann sich der Verbraucher sicher sein, auch zukünftig einen preiswerten, umweltfreundlichen Brennstoff nutzen zu können. Über 60 heimische Pelletproduktionen und viele Handelsunternehmen gewährleisten bundesweit eine sichere Versorgung. Dies hat sich im zurückliegenden, kalten Winter wieder einmal deutlich gezeigt", sagte Bentele.
Seit Anfang des Jahres erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) monatlich einen eigenen Pelletpreis für den DEPV. Da die Preisabfrage für diesen DEPV-Index auf einer großen Anzahl an Händlern basiert, die jährlich über 3.000 Tonnen (t) Pellets handeln und/oder über ein eigenes Transportfahrzeug verfügen, können auch differenzierte Preise für die kleinen Holzpresslinge in den Regionen Süddeutschland, Nordostdeutschland und Deutschland Mitte angegeben werden. In der Region Deutschland Nord/Ost sind Pellets im März mit 242,34°EUR pro Tonne am günstigsten, knapp gefolgt von Süddeutschland mit 242,56 EUR/t und Deutschland Mitte mit 244,82 EUR/t (Abnahme 6 t, Endverbraucherqualität).
Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Der Index wird jeweils zur Monatsmitte veröffentlicht. Laut dem Deutschen Pelletinstitut tragen mittlerweile drei Viertel der produzierten und die Hälfte der für den Privatgebrauch gehandelten Holzpellets das neue Qualitätszeichen ENplus. Mit ENplus erhält der Verbraucher Qualitätspellets, deren Herkunft er einfach nachvollziehen kann.
(Abnahme 6 t Pellets, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).
für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nordostdeutschland
| März 2011 | Deutschland Süd | Deutschland Mitte | Deutschland Nord/Ost |
|---|---|---|---|
| Liefermenge 3 t, Preis pro t | 250,82 € | 255,27 € | 260,59 € |
| Liefermenge 6 t, Preis pro t | 242,65 € | 244,82 € | 242,34 € |
| Liefermenge 26 t, Preis pro t | 227,03 € | 225,99 € | 226,75 € |
Die differenzierten Preise für Holzpellets in den Regionen finden Sie auch unter www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/
Berlin, 17. Februar 2011 Der Pelletpreis in Deutschland ist im Februar leicht gestiegen. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet, beträgt der Durchschnittspreis im Februar 241,45 EUR pro Tonne Pellets. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt weiterhin bei annähernd 40 Prozent. Der DEPV erhebt seit Jahresbeginn 2011 über das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den DEPV-Index für den Preis von Holzpellets. Grundlage hierfür ist die Abfrage von Pellethändlern aus ganz Deutschland.
Geschäftsführer Martin Bentele sagte zur Veröffentlichung: "Neben der Pelletqualität ist auch der Preis für den Verbraucher ein wichtiger Anhaltspunkt für die Verlässlichkeit des Energieträgers. Der aktuelle Preis zeigt, dass Pellets trotz der kalten Witterung im Dezember 2010 und auch angesichts stark gestiegener Rohstoffpreise für den Verbraucher berechenbar bleiben. Die nachfragebedingte leichte Preissteigerung im Februar kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Pellets von allen Energieträgern im Wärmemarkt über die konstanteste und stabilste Preisentwicklung auf niedrigem Niveau verfügen." Der Februarpreis für Holzpellets in Deutschland beträgt 241,45 EUR/t.
Der DEPV-Geschäftsführer betonte: "Am Wärmemarkt wird in den nächsten Jahren ein zügiger Umbau zu erneuerbaren Energien erfolgen. Immer mehr Verbraucher benötigen daher Informationen über aktuelle Energiepreise. Mit dem monatlich erhobenen DEPVIndex für den Pelletpreis wird ihnen eine zeitnahe Einschätzung als Grundlage für ihre Kaufentscheidung ermöglicht. Für größere Abnehmer wie Kommunen bietet der Index eine zuverlässige Basis für vertragliche Vereinbarungen mit dem Handel."
Der DEPV erhebt seit diesem Jahr über das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) monatlich einen eigenen Pelletpreis, den sogenannten DEPV-Index. Die Preisabfrage basiert auf einer großen Anzahl an Händlern, die jährlich über 3.000 t Pellets handeln und/oder über ein eigenes Transportfahrzeug verfügen. Somit ist es auch möglich, für die Regionen Süddeutschland, Nordostdeutschland und Deutschland Mitte einen fundierten Regionalpreis für Pellets zu veröffentlichen. In der Region Deutschland Mitte sind Pellets mit 238,26 EUR pro Tonne (Abnahme 6 t, Endverbraucherqualität) am günstigsten, gefolgt von Süddeutschland mit 243,05 EUR/t und Nordostdeutschland mit 250,90 EUR/t.
Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Der Index wird von Februar 2011 an regelmäßig zur Monatsmitte veröffentlicht.
Zur Information: Erneuerbare Energien halten auch am Wärmemarkt immer mehr Einzug. Biomasse, und hier vor allem Holz, spielt dabei in Deutschland traditionell die wichtigste Rolle. Rund 10 Prozent der erneuerbaren Wärme in privaten Wohnungen wird gegenwärtig mit Holzpellets erzeugt. Laut dem Branchenverband DEPV gibt es zum Jahresbeginn circa 140.000 Pelletheizungen in Deutschland. Für 2011 wird vom DEPV ein weiterer Zuwachs von 25.000 Kesseln prognostiziert. Der Verbrauch von Holzpellets wird für das Jahr 2011 vom DEPV auf 1,1 Mio. Tonnen geschätzt. Die heimische Produktion wird voraussichtlich sogar 1,8 Mio. Tonnen betragen. Deutschland ist in Europa damit größter Produzent für Holzpresslinge.
Mittlerweile sind über die Hälfte der in Deutschland produzierten Pellets mit dem Qualitätssiegel ENplus zertifiziert, das auf einer neuen EU-Norm für Holzpellets (EN 14961-2) basiert. Mit dem Zertifikat ENplus hat der Verbraucher zum ersten Mal die Möglichkeit, Produktion und Lieferweg seiner Pellets von der Anlieferung über den Handel bis hin zum Hersteller zurückzuverfolgen.
Sehr geehrte Heizungs-Besitzer,
jedes Jahr füllen viele Pelletheizungs-Besitzer nach wie vor erst spät im Jahr ihre Vorrats-Silos mit frischen Heizpellets. Warum eigentlich? Denn der späte Kauf bringt nur Nachteile.
Denn sicher ist, dass die Pelletpreise wie in den vergangenen Jahren auch kurz vor und während der Heizperiode steigen. Hinzu kommt, dass Sie Ihre Pellets im Winter nicht innerhalb kürzester Zeit bekommen. Ein bis zwei Wochen Lieferzeit sind normal. Jetzt geht das viel schneller und damit auch entspannter.
Alles gute Gründe, die kleinen Holzpresslinge jetzt sofort einzulagern, damit Sie warm und stressfrei durch den Winter kommen. Und das mit der Gewissheit, die Pellets noch zu einem günstigen Preis gekauft zu haben.
Wir freuen uns auf Ihre Bestellung und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr German Pellets Händler
Übrigens: Ihre Pellets erhalten Sie jetzt in ENplus A1-Qualität.
German Pellets als Pelletproduzent und Hans Engellke Energie als Lieferant wurden jetzt nach der neuen Europa-Norm zertifiziert.
Berlin, 12.07.2010 - Nach der Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt wurden aktuell die geänderten Vorgaben veröffentlicht. "Das MAP bleibt auch mit seinen neuen Richtlinien für Interessenten von Pelletfeuerungen eine hervorragende Möglichkeit, die Investitionskosten deutlich zu reduzieren", erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Die Fördersätze für Pelletheizungen sind gleich geblieben und mit 2.000 Euro (zzgl. 500 Euro für einen Pufferspeicher) weiterhin sehr attraktiv. Bentele rät Verbrauchern dazu, das neue Marktanreizprogramm zeitnah in Anspruch nehmen, denn die Fördertöpfe seien jetzt gut gefüllt. Einen guten Überblick über die aktuellen Möglichkeiten erhalten Verbraucher in der Förderfibel des DEPI, die im Internet unter www.depi.de kostenlos heruntergeladen werden kann.
Neben Pelletkesseln werden nach den neuen MAP-Richtlinien auch Pelletöfen mit Wassertasche sowie kombinierte Scheitholz-Pelletkessel weiterhin gefördert. Aufgrund reduzierter Mittel mussten jedoch auch Fördertatbestände gestrichen werden. So werden im Neubau über das MAP generell keine Maßnahmen mehr gefördert. Für luftführende Pelletöfen gibt es ebenso wie für Scheitholzvergaserkessel künftig keine Zuschüsse mehr vom Staat. Förderanträge, die vor dem MAP-Förderstopp am 3. Mai 2010 gestellt wurden, werden vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Vorrang und auf der Basis der bisherigen Richtlinien bearbeitet. Nach dem 3. Mai beim BAFA eingegangene Anträge müssen mit dem jetzt erhältlichen neuen Formular nochmals gestellt werden und zwar ausschließlich für Fördertatbestände nach den neuen Bestimmungen. Diese gelten auch für bereits errichtete Heizungen, für die noch kein Antrag gestellt wurde.
Mit der aktualisierten DEPI-Förderfibel erhalten Verbraucher schnell und einfach einen Überblick über die teils komplexen Förderprogramme auf Bundesebene. Neben allgemeinen Informationen und Rechenbeispielen bietet der Ratgeber darüber hinaus auch eine Übersicht über die Förderprogramme in den Bundesländern.
Über das Deutsche Pelletinstitut: Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das Thema Heizen mit Holzpellets. Im Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft will das Institut als Kommunikationsplattform das Thema dauerhaft ins öffentliche Blickfeld rücken. Träger der Deutschen Pelletinstitut GmbH sind führende Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Handelsunternehmen sowie Komponentenhersteller im Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV).
Wismar, 12. Juli 2010: Die Bundesregierung fördert jetzt wieder den Einbau von Pelletheizungen mit Investitionszuschüssen bis zu 2.500 Euro. Zusammen mit dem German Pellets-Konjunkturpaket können Verbraucher damit jetzt doppelt profitieren. Wer sich für den Einbau einer Pelletheizung entscheidet, bekommt eine Förderung vom Staat und 1.000 Euro Heizkostenzuschuss von German Pellets.
Nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages in der vergangenen Woche den Stopp des Marktanreizprogrammes für Erneuerbare Energien aufgehoben hat, gibt es beim Einbau von jetzt wieder einen staatlichen Zuschuss. Die neue Richtlinie ist heute erschienen.
Das Marktanreizprogramm der Bundesregierung:
Gefördert werden:
Nicht mehr förderfähig sind:
Die Förderung beträgt:
(bei mind. 30 Liter pro KW)
Mehr Informationen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: www.bafa.de
Zusammen mit dem German Pellets-Konjunkturpaket können Verbraucher beim Einbau einer Pelletheizung jetzt also bis zu 3.500 Euro sparen und erhalten darüber hinaus eine Preisgarantie.
Das German Pellets-Konjunkturpaket:
Alle Informationen zur Kampagne unter der Telefon-Hotline 0800-500 50 60 - 01 (- 02 für Heizungsbauer). Informationen auch auf der Internetseite von German Pellets:www.german-pellets.de
Berlin, 08. Juni 2010. "Finanzminister Schäuble muss die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm unverzüglich aufheben. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieses Förderprogramms sind so erheblich, dass man es erfinden müsste, für den Fall, dass es das MAP noch nicht gäbe!" Diese Forderung erhob Beate Schmidt, Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung der Universität München*. Demnach wirke das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Wärmequellen wie Pelletheizungen und Solarthermie durch seine ausgelösten Investitionsmittel für Unternehmen und die hieraus resultierenden Steuereinnahmen für den Staat wie ein Konjunkturprogramm. "Als Subvention könne man ein solches Programm nicht bezeichnen", betonte die DEPV-Vorsitzende, "sondern als beispielhafte Regelung wie die öffentliche Hand eine "Win- Win-Situation" für Wirtschaft, Verbraucher und den Staat selbst schaffen kann."
Gerade angesichts aktueller Umweltkatastrophen, die durch fossile Brennstoffe ausgelöst würden, müsse die Bundesregierung die beschleunigte Markteinführung erneuerbarer Energien forcieren. "Der Wärmemarkt ist durch seinen überragenden Anteil am Endenergieverbrauch in Deutschland ein entscheidender Faktor zur Umsetzung der politischen Klimaschutzziele", sagte Schmidt. Die Hängepartie um die Entsperrung der Haushaltsmittel für das MAP habe zu einer schweren Marktbeunruhigung für erneuerbare Wärmequellen geführt. Angesichts der vorliegenden Studie zeige sich, dass der Finanzminister, mit der anhaltenden Haushaltssperre nicht nur das Heizungshandwerk schädige, sondern genauso die Staatskasse. "Eine solche Haltung sei angesichts eines Rekorddefizits der öffentlichen Haushalte nicht akzeptabel", bekräftigte die DEPV-Vorsitzende. Schmidt zeigte sich zuversichtlich, dass der Finanzminister aufgrund dieser Ergebnisse eine Entsperrung der MAP-Mittel beantrage und damit im laufenden Jahr noch eine Trendwende am Markt erreicht werden könne.
* Die Agentur für Erneuerbare Energien stellte das Ifo-Gutachten heute bei einer Presseveranstaltung vor. Es ist zu finden unter: www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/4/ifo-studie-foerderstoppfuer-oekoheizungen-bedeutet-steuerverluste-in-millionenhoehe.html
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:www.depv.de
BERLIN, 27.05.2010 Ab sofort können Pelletproduzenten in Deutschland für ihre Holzpellets das neue Gütesiegel ENplus beantragen. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) versendet aktuell die ENplus- Unterlagen an über 70 Pellethersteller. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele rechnet mit einer starken Nachfrage: "Viele Verbraucher fragen bereits heute gezielt nach diesem Qualitätssiegel für Pellets. Mit ENplus bricht für die Pelletzertifizierung ein neues Zeitalter an. Denn diese Pellets werden dem Verbraucher durch die hohen Produktanforderungen und Einbeziehung des Pellethandels ein bislang nicht gekanntes Maß an Qualitätsgewährleistung bieten."
Mit dem neuen Gütesiegel ENplus setzt das Deutsche Pelletinstitut die europäische Norm für Holzpellets (prEN 14961-2) um. "Bei einzelnen Kriterien, wie beispielsweise der obligatorischen Bestimmung des Ascheschmelzpunktes, geht ENplus sogar über diese Norm hinaus", sagte Bentele. Zusätzlich kann sich auch der Pellethandel nach ENplus zertifizieren lassen, wenn er anspruchsvolle Anforderungen bei der Lagerung sowie beim Transport von Pellets erfüllt. Dadurch wird mit ENplus künftig die gesamte Produktions- und Handelskette bis zur Anlieferung beim Verbraucher kontrolliert und ein sehr hohes Maß an sachgemäßem Umgang mit den Holzpresslingen garantiert.
Die Zertifizierung nach ENplus stellt sowohl an den Produzenten als auch an den Händler strenge Anforderungen. Pellethersteller müssen zur Nutzung von ENplus verschiedene Angaben zu ihren Produktionsstätten und dem Herstellungsprozess machen und diese bei Kontrollen nachweisen. Prüfinstitute und eine akkreditierte Zertifizierungsstelle werden die Daten überprüfen. Der Pellethandel kann ENplus beim Verkauf an den Kunden nutzen, sobald ausreichend Pelletproduzenten zertifiziert sind. Auch der Handel wird stichprobenartig kontrolliert.
Das DEPI rechnet ab Juli dieses Jahres mit den ersten ENplus-Pellets in Deutschland. Zu Beginn der Heizsaison sollen diese Pellets bundesweit flächendeckend verfügbar sein. Über den aktuellen Stand an ENplus-zertifizierten Produzenten und Händlern kann sich der Verbraucher im Internet unter www.enplus-pellets.de einen Überblick verschaffen.
Information über ENplus:
Das neue Gütesiegel ENplus für Holzpellets basiert auf der europäischen Norm für Holzpellets (EN 14961-2), die fertiggestellt
ist und im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird. Anders als bei bisherigen Gütesiegeln bezieht ENplus auch den
Pellethandel ein. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) hat ENplus zusammen mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum
(DBFZ) Leipzig und in Kooperation mit dem österreichischen Pelletverband Pro Pellets Austria (PPA)
entwickelt. In Europa planen bereits weitere Länder für 2011 die Markteinführung von ENplus. Zur Steuerung der internationalen
Vergabe wird sich in nächster Zeit ein European Pellet Council (EPC) bilden. Weitere Informationen unter:
www.enplus-pellets.de
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
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BERLIN, 11.05.2010 Holzpellets sollten jetzt im Frühjahr gekauft werden. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) empfiehlt Konsumenten, ihre Lager bald aufzufüllen und so zu sparen. Das gilt auch für den Heizungskauf. Wer seine alte Heizung gegen eine moderne Pelletfeuerung austauscht, tätigt ein rentables Geschäft und legt sein Geld sicher und zukunftsfähig an. Der Rohstoff steht ausreichend zur Verfügung, wie die Entwicklung der Pelletproduktion in Deutschland aktuell zeigt. Mehr als 300.000 Tonnen wurden hier im ersten Quartal produziert.
Nach dem langen und harten Winter sind die Pelletvorräte bei den meisten Haushalten aufgebraucht. "Nachdem die Heizsaison vorüber ist, raten wir, mit dem Füllen der Lager nicht bis zum Sommer zu warten. Denn jetzt profitieren Verbraucher beim Pelletkauf von günstigen Frühjahrspreisen", erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI. Das Heizen mit Pellets ist verglichen mit fossilen Brennstoffen oder Fernwärme auch saisonunabhängig günstig: Der Preisvorteil liegt - je nach Energieträger - zwischen 20 und 40 Prozent. "Pelletpreise bilden sich nach heimischen Marktmechanismen und unabhängig von globalen Spekulationen. Diese Unabhängigkeit kommt dem Verbraucher zugute", sagt Bentele.
Die Versorgung mit Holzpellets war und ist trotz des langanhaltenden Winters 2009/2010 bundesweit sehr gut. Fast 70 Hersteller sorgen für ein großes Angebot. Auch in diesem Jahr hat die deutsche Pelletproduktion auf sehr hohem Niveau begonnen: Im ersten Quartal 2010 wurden rund 310.000 Tonnen hergestellt, was für eine gesicherte Rohstoffversorgung spricht. Die heimischen Produzenten erzeugten weiterhin mehr Pellets als im Inland verbraucht würden, sodass Deutschland ein Pellet-Exportland sei, so Bentele. Einhergehend mit der Zahl an Produktionsstätten hat sich ein flächendeckendes Netz von mittlerweile über 300 Pellethändlern entwickelt. Zusammen mit den Herstellern haben sie im vergangenen Herbst verstärkt Winterlager angelegt und gewährleisten so ganzjährig Versorgungssicherheit. Bentele bekräftigt: "Dank der vielfältigen Angebotsstruktur ist der Markt transparent und die Preisbildung nachvollziehbar. Der Pelletmarkt zeigt sich dadurch sehr verbraucherfreundlich."
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BMU-Pressedienst Nr. 059/10; Berlin, 03.05.2010Marktanreizprogramm und Vorhaben der Klimaschutzinitiative müssen gestoppt werden Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.
Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.
Konkret bedeutet das: Ab sofort können für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen keine Investitionszuschüsse mehr gewährt werden. Mit den Förderanträgen, die in diesem Jahr bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind, sind die für 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel bereits aufgebraucht. Ab sofort können daher auch keine neuen Förderanträge mehr entgegengenommen werden.
Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini- KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird. Rückwirkend heißt, dass Anträge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden können. Die Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten kann erst 2011 weiter fortgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass im kommenden Jahr wieder Haushaltsmittel verfügbar sind.
Auch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist von der Haushaltssperre betroffen. Auch hier können keine neuen Anträge mehr entgegen genommen werden.
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Berlin, 3.5.2010 "Der Stopp des MAP ist ein Zeichen für die Sprunghaftigkeit deutscher Klimaschutzpolitik. Mit der Förderung für die regenerativen Wärmequellen wird nun der bei der CO2-Einsparung effizienteste und günstigste Sektor der erneuerbaren Energien abgekoppelt, nur weil er als Thema schwer zu vermitteln ist. Im Jahr 2009 wurden durch das MAP rd. 3 Mrd. Euro Folgeinvestitionen für das SHKHandwerk ausgelöst. Die fraktionsübergreifenden Erklärungen aus der letzten Legislaturperiode, das MAP kontinuierlich und stetig auszustatten, waren nichts wert. Damit droht die Modernisierung des Heizungsmarktes zum Erliegen zu kommen. Die von den Haushaltspolitikern der Regierungsfraktionen hergestellte Verbindung zwischen Erlösen aus der Versteigerung der CO2-Zertifikate und den MAP-Mitteln ist unlauter. Schließlich hat das MAP auch nicht von Mehreinnahmen durch Aufstockung profitiert. Damit ist die jahrelange Achterbahnfahrt im MAP beendet und für die Branche klar, dass es künftig keine weitere Förderung geben kann."
03.05.2010 Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hatte Ende Februar den Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts vorgelegt. Der Arbeitsentwurf nimmt in � 4 erstmals den Begriff "Nebenprodukte" auf. Für die Säge- und Holzindustrie sei das insofern von Bedeutung, so der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS), Wiesbaden, als für Sägenebenprodukte bisher nur über eine Auslegung des Begriffes "Produkte" und die Tatsache, dass kein Entledigungswille vorliegt und Sägenebenprodukte gezielt nach Vorgaben des Marktes erzeugt werden, die Produkteigenschaft definiert wurde. Der nunmehr in den Arbeitsentwurf aufgenommene Begriff "Nebenprodukte" führe in den Fällen der in der Säge- und Holzindustrie üblichen Kuppelproduktion (von Holz-Hackschnitzeln, Sägespänen, Kappstücken sowie Schwarten und Spreißeln) zu einer erfreulichen Klarstellung des Abfallbegriffes, so der VDS. Der Verband begrüßt ebenso die in � 6 des Entwurfs neu definierte grundsätzliche fünfstufige Abfallhierarchie (Vermeidung - Vorbereitung zur Wiederverwendung - Recycling - sonstige/energetische Verwertung - Beseitigung). Diese Hierarchie kann im Hinblick auf die vielfältigen Ausprägungen des Abfalls wie im Entwurf vorgesehen allerdings nur "grundsätzlich" vorgegeben werden. Richtigerweise sei auch der Aspekt der Energiegewinnung aus Abfällen zu berücksichtigen, der insoweit die grundsätzliche Abfallhierarchie durchbrechen könne. Das Ziel der Hochwertigkeit der Verwertung wird vom VDS unterstützt.
Die Diskussion um die politischen Rahmenbedingungen stand im Mittelpunkt der aktuellen Mitgliederversammlung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) in Berlin. Nach intensiven Bemühungen gab man sich beim Branchenverband kämpferisch und zugleich zuversichtlich, dass eine Investitionsquelle wie das Marktanreizprogramm (MAP) erhalten werden kann. DEPV-Vorsitzende Schmidt forderte die Mitgliedsunternehmen auf, weiterhin aktiv auf die Politik einzuwirken.
"Wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist, spricht das für ein reges Interesse am Verband und ist ein positives Zeichen für eine weitgehende Identifikation mit dem DEPV und seinem Auftreten." So lautete die Bilanz, die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt anlässlich der mit rd. 50 Teilnehmern gut besuchten Mitgliederversammlung des Verbandes am 23. April in Berlin zog. Die Diskussion um die Aufhebung einer Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm hatte in den Wochen vor der Veranstaltung für Verunsicherung in Branchekreisen gesorgt. Der DEPV hatte daraufhin bundesweit seine Mitglieder in eine konzertierte Aktion eingebunden, mit dem Ziel, Abgeordnete über die positiven Auswirkungen des MAP für die Heizungsmodernisierung, den Klimaschutz und vor allem für die Folgeinvestitionen beim örtlichen SHK-Handwerk zu informieren. Dementsprechend groß war das Interesse der Unternehmensvertreter am gegenwärtigen Stand in dieser Angelegenheit.
Die DEPV-Vorsitzende konnte bei der Versammlung noch keine Entwarnung geben:"Der Haushaltsausschuss hat die Sperre nicht aufgehoben. Wir müssen weiterhin Überzeugungsarbeit in dieser Richtung leisten." Schmidt zeigte sich verärgert, dass ein Jahr, nachdem es in der Politik fraktionsübergreifend einen Konsens für stetige Rahmenbedingungen zur Förderung des Wärmemarktes gegeben habe, man nun schon wieder leichtfertig das Vertrauen beim Verbraucher und beim Handwerk aufs Spiel setze. In einer Diskussionsrunde im öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung warb der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck, gleichzeitig Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, angesichts einer Rekordneuverschuldung um Verständnis für die Zwänge der Politik. Er fügte hinzu: "Sie können aber sicher sein, dass es in der CDU/CSU-Fraktion auch eine breite Unterstützung für das Anliegen der Wärmebranche gibt."
Als Resultat der gegenwärtigen Diskussion bekräftigte Schmidt, dass sich die MAP-Finanzierung aus dem Bundeshaushalt keinesfalls als zukunftsfähig erwiesen habe. "Zusammen mit den Verbänden der erneuerbaren Energien am Wärmemarkt werden wir uns schnell mit dem Konstrukt eines haushaltsunabhängigen Systems beschäftigen müssen", sagte die DEPVVorsitzende. Angesichts von 2,7 Mrd. Euro, die das MAP im Jahr 2009 an Folgeinvestitionen für das SHK-Handwerk in Deutschland hervorgebracht habe, gehe man weiter davon aus, dass auch die Politik nur ungern auf diese Folgewirkung verzichte. Ganz abgesehen davon, forderte Schmidt die Politik auf, müsse mit dem Wärmesektor auch aus Klimaschutzgesichtspunkten derjenige Bereich unterstützt werden, in dem der größte Endenergieanteil genutzt werde. Qualitätssicherung und Marktdokumentation als Hausaufgaben der Branche.
Die Zukunftsperspektiven für die Pelletbranche wurden von DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele als grundsätzlich positiv eingeschätzt. Für die Umsetzung dieser Chancen seien jedoch nicht ausschließlich politische Rahmenbedingungen relevant. "Um das Modernisierungspotenzial am Wärmemarkt zu einem angemessenen Anteil für das Heizen mit Pellets nutzen zu können, muss die Branche ihre Hausaufgaben erfüllen. Hierzu gehören die fachlichen Herausforderungen wie Qualitätssicherung und Marktdokumentation als Daueraufgabe, genauso wie die Weiterentwicklung der noch jungen Strukturen", bekräftigte Bentele. Hierfür stehe nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Geschäftsführer forderte die Mitgliedsunternehmen auf, den Verband zu stärken und weiteres Wachstum durch das Umsetzen von branchenübergreifenden Aufgaben wie Dachmarketing zu ermöglichen: "Hierzu müssen die Unternehmen Geld in die Hand nehmen, denn als durchgängig kleinstrukturierte Branche hat die moderne Holzenergie gegen die Konkurrenz am Wärmemarkt ansonsten nur geringe Chancen."
Bei der Mitgliederversammlung wurde den Unternehmen auch ein Überblick über die aktuellen fachlichen Initiativen des Verbandes gegeben. Die Umsetzung der europäischen Norm für Holzpellets in das neue Qualitätssiegel ENplus hat dabei in kurzer Zeit bereits einen hohen Bekanntheitsgrad gewonnen. Die Verbrauchernachfrage wachse, wie Pelletproduzenten und der Handel betonte. In der Umsetzung von ENplus gingen den Pelletproduzenten in den nächsten Tagen die Anmeldunterlagen zu. DEPV-Geschäftsführer Bentele hob hervor, dass ENplus bei den Produktanforderungen über die Normanforderungen hinausginge und auch durch die Einbeziehung des Handels dem Verbraucher ein bis dato nicht bekanntes Maß an Qualitätssicherung gewährleisten könne.
Für den DEPV-Vorstand gab Vorsitzende Beate Schmidt folgende Änderung bekannt. Als neuer erster Stellvertreter rückt Beisitzer Helmut Schellinger (Schellinger KG, Weingarten) für den ausscheidenden Andreas Krug in den engeren Vorstand auf. Neu in den Vorstand rückt als Beisitzer Christian Endler (Westfeuer GmbH, Coesfeld) auf.
Diskussion im öffentlichen Teil der DEPV-Mitgliederversammlung:
(v. l.) Martin Bentele, DEPV-Geschäftsführer, Dr. Bernhard Dreher, BMU, Dietmar Schütz, Vorsitzender
des BBE, Beate Schmidt, DEPV-Vorsitzende, Georg Schirmbeck, MdB, Dieter Stehmeier, Bundesverband
Schornsteinfegerhandwerk
DEPV-Vorstand:
(v. l.) Christof Geiger, Wagner & Co. Solartechnik GmbH, Christian Endler, Westfeuer GmbH, Helmut
Schellinger, Schellinger KG, Beate Schmidt, ÖkoFEN GmbH, Leonhard Scherer, Anton Heggenstaller Vertriebs-
GmbH, Markus Böll, mall GmbH, Martin Bentele, DEPV-Geschäftsführer
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:www.depv.de
Berlin 24.02.2010 - Erste wissenschaftliche Studien aus Österreich zeigen, dass es in großen Pelletlagern (> 10 t) und in luftdichten Systemen zu überhöhten Kohlenmonoxid (CO)- Werten kommen kann. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) weist darauf hin, dass es bei der üblichen Pelletheizung im Privathaushalt kein Risiko für den Betreiber gibt. "Bei sachgemäßem Umgang mit Lager- und Heizräumen geht im Privathaushalt von normgerechten Holzpellets keine Gesundheitsgefährdung aus", sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele.
Der DEPV wird den Unglücksfall in einem großen Remscheider Pelletlager zur Erarbeitung von Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Großlagern nutzen. Es wird umgehend ein gesondertes Warnschild für diese Läger geben, das über die Heizungshersteller verteilt wird. Darüber hinaus wird so schnell wie möglich ein technisches Regelwerk für den Umgang mit Großlagern erarbeitet, betonte Bentele.
Im Privathaushalt gibt es keinen Anlass zur Beunruhigung. Hier gelten die bekannten Sicherheitsregeln im Umgang mit Energielager- und Heizräumen. Der DEPV hat 2008 hierfür einen Sicherheitsflyer und ein Warnschild für den Lagerraum entworfen, die über Heizungsbauer und Pellethandel vertrieben werden. Bei über 120.000 Pelletheizungen in Deutschland sind bislang keine Unfälle mit CO bekannt geworden. "Dies zeigt eindeutig, dass die Pelletheizung eine sichere Wärmequelle ist", so Bentele.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
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Berlin 16.02.2009 Die Umsetzung der in diesem Jahr zur Veröffentlichung anstehenden europäischen Pelletnorm (EN 14961-2) durch das neue Güte- und Qualitätssiegel ENplus ist beschlossene Sache. Die Verbände in Österreich und Deutschland, proPellets Austria (PPA) und Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), einigten sich am 11. Februar 2010 in Salzburg auf ein gemeinsames, den Verfahrensablauf beschreibendes Handbuch. Das neue ENplus-Zeichen wird neben den Pelletproduzenten erstmals auch den Pellethandel in die Pflicht nehmen, der Anforderungen an den kompetenten Umgang bei Lagerung und Transport erfüllen muss. �Indem die gesamte Produktions- und Lieferkette einbezogen wird, gewährleistet ENplus allen Kunden ein sehr hohes Qualitätsniveau�, betonten die beiden Geschäftsführer Christian Rakos (PPA) und Martin Bentele (DEPV).
Bentele weiter: "Wir gehen davon aus, dass Pelletproduzenten und Handel in Deutschland ab März Anträge auf die Nutzung von ENplus stellen werden. Damit können ENplus-zertifizierte Pellets ab dem Frühjahr am Markt verfügbar sein." Dieser Zeitplan sei an das Verbraucherverhalten angepasst, wonach in den Frühsommermonaten Mai und Juni die meisten Pelletlager befüllt würden. "Nach der bereits jetzt zu verzeichnenden Nachfrage rechnen wir schon im ersten Jahr mit einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Pellets in ENplus-Qualität. Wer eine Pelletheizung besitzt, sollte bei seinem Händler aktiv danach fragen", rät Bentele. Wie durch die europäische Norm vorgegeben, wird es ENplus- Pellets in zwei Qualitätsstufen geben. ENplus A1 ist in Zukunft die Premium-Qualität für den privaten Endverbraucher, hergestellt aus rindenfreien Holzspänen. ENplus A2 bezeichnet Qualitätspellets aus Holzspänen mit Rindenanteilen für den gewerblichen Einsatz beziehungsweise für Heizkessel höherer Leistung, die für diesen Brennstoff ausgelegt sind.
Auf der Homepage www.enplus-pellets.de wird, zusätzlich zu allgemeinen Informationen über die Zertifizierung, ab dem Zeitpunkt der Zeichenvergabe immer auch der aktuelle Stand der Anbieter von ENplus-Pellets veröffentlicht. Das Zeichen wurde neben den Verbänden DEPV und PPA maßgeblich vom Deutschen Biomasseforschungszentrum Leipzig erarbeitet. Überprüfungen der Zeichenvergabe und Kontrollen bei Produzenten und Handel erfolgen sowohl in Österreich wie auch in Deutschland durch bekannte akkreditierte Zertifizierungsstellen.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
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Berlin, 11.01.2010 In Deutschland wurden im Jahr 2009 rd. 1,6 Mio. t Pellets (1,565 Mio. t) produziert, was eine geringfügige Steigerung von rd. 100.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr (rd. 1,5 Mio. t) bedeutet. Der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) ermittelt die Produktionswerte regelmäßig unter den heimischen Pelletproduzenten. Danach bleibt Deutschland bei der Pelletproduktion in Europa weiterhin Spitzenreiter. Trotz der winterlichen Witterung zum Jahresbeginn 2010 ist die Bevorratung an Pellets bundesweit gut. Die Versorgungssicherheit mit Pellets in Deutschland ist gewährleistet. Selbst bei länger andauernden Minustemperaturen steht dem Verbraucher Ware in ausreichender Menge zur Verfügung., sagte hierzu die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Dies liege daran, dass Pelletproduzenten und .handel im Herbst 2009 größere Mengen für den Winterverkauf eingelagert hätten. .Das war eine sehr kluge, verbraucherfreundliche Entscheidung. betonte Schmidt. Der DEPV werde bei den Herstellern und dem Handel dafür werben, diese Vorgehensweise auch in den künftigen Jahren beizubehalten. Wegen der witterungs-bedingt schwierigen Straßen- und Zustellverhältnisse rät der DEPV den Verbrauchern, Bestellungen rechtzeitig vor dem Leerstand ihres Pelletlagers aufzugeben.
Schmidt wies darauf hin, dass der Inlandsverbrauch von Holzpellets im Jahr 2009 auf 1,1 Mio. t angewachsen sei. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2008 eine Steigerung um 200.000 t. Dennoch würden in Deutschland immer noch erheblich mehr Pellets produziert als verbraucht. 28 Prozent der hier produzierten Pellets wurden 2009 mangels Inlandsabsatz exportiert (2008: 40 Prozent). Nicht zuletzt wegen einer Zunahme der bei Gewerbe und Kommunen betriebenen großen Pelletheizungen geht man beim DEPV von einer weiteren Zunahme des Inlandsverbrauchs, im kommenden Jahr auf rd. 1,3 Mio. t aus. Als Rohstoffgrundlage für die Pelletproduktion standen im abgelaufenen Jahr Sägeresthölzer mit einem Anteil von rd. 70 Prozent weiterhin an erster Stelle. Rd. 30 Prozent der Pellets wurden 2009 aus nicht sägefähigen Rundholzsortimenten produziert. Durch die rückläufige Schnittholzproduktion 2009 und einer damit einhergehenden Reduktion von Sägeresthölzern ist der Anteil dieser Holzsortimente gegenüber 2008 angestiegen. Angesichts der aktuellen Markt-einschätzung der Sägeindustrie wird sich diese Entwicklung, nach Einschätzung des DEPV, auch im kommenden Jahr fortsetzen. Keine nennenswerte Rolle spielten für die Pelletproduktion bislang Hölzer aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen.
Die Pelletproduktion 2009 war vor allem durch eine hohe Erzeugung in den zweiten und dritten Jahresquartalen geprägt. Nur im ersten Quartal wurden weniger Pellets produziert als im vergleichbaren Zeitraum 2008. Mit rd. 475.000 t war das dritte Quartal 2009 der Zeitraum mit der höchsten Produktion. Für das kommende Jahr geht der DEPV von einer gleichbleibenden bis leicht steigenden Produktionsmenge aus. Dieser Trend gelte auch für die Produktionskapazität. In Deutschland werden Holzpellets gegenwärtig von rd. 70 Unternehmen produziert. Der Handel mit Pellets nimmt kontinuierlich zu. Der DEPV geht von rd. 300 Firmen aus, die dem Verbraucher Holzpresslinge anbieten: vom großen Handelsunternehmen über den spezialisierten Pellethandel bis zu kleinen Energiehändlern, die ihr traditionelles Sortiment Heizöl um Pellets erweiterten. Rd. 60 Prozent der Pelletheizungen werden in Bayern und Baden-Württemberg betrieben. Die Versorgung im Norden und Osten wird aufgrund der steigenden Nachfrage immer besser.
Die DEPV-Vorsitzende wies darauf hin, dass sich in nächster Zeit auch zum Thema Qualitätssicherung neue Entwicklungen ergäben. So werde das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) in diesem Jahr mit dem ENplus-Zeichen ( www.enplus-pellets.de) eine zusammen mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig und dem österreichischen Pelletverband Pro Pellets Austria entwickelte Pellet-Zertifizierung anbieten, mit der die neue europäische Norm für Holzpellets (EN 14961-2) umgesetzt werde. Ergänzend zu der heute alleine das Produkt Pellets betreffenden Zertifizierung werde beim ENplus-Zeichen künftig auch der Pellethandel mit einbezogen. .Mit dieser Entwicklung wird für den Kunden eine weitere Qualitätssteigerung einher gehen., sagte Schmidt.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
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Leipzig, den 01. Dezember 2009: Mitte Januar 2010 wird die Woodox Management GmbH den Weihnachtsbaum von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Holzpellets verarbeiten. Der Leipziger Pelletsvertrieb ergänzt die daraus gewonnenen Pellets um einen Wintervorrat und spendet sie einer brandenburgischen Kindertagesstätte. Am vergangenen Mittwoch übergab der Deutsche Energieholz- und Pelletsverband (DEPV) in Anwesenheit der Woodox Management GmbH der Bundeskanzlerin einen Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt.
Der rund fünf Meter hohe Baum stammt aus Cunewalde, Landkreis Bautzen in der Oberlausitz. Woodox wird die Fichte im Januar in einem seiner drei Werke in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Pellets verarbeiten. Sie liefert jedoch nur einen Teil der benötigten Wärmeenergie der Kita Kinderland in der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin. Daher gleicht der Leipziger Pelletsproduzent Woodox die Differenz aus und spendet sechs Tonnen seiner Holzpellets, die neben Standard- Zertifizierung das DEKRA Gütesiegel tragen. Diese Menge reicht aus, um die Kindertagesstätte über die Wintermonate hinaus mit Wärme zu versorgen.
"Wir möchten gemeinsam mit dem DEPV durch unsere Spende einerseits die Kita Kinderland unterstützen. Gleichzeitig machen wir auf das große Potenzial von Pellets als regenerativen Energieträger der Zukunft aufmerksam", so Woodox Geschäftsführer Gerhard Kroker. Heizen mit Holzpellets ist zudem besonders umweltfreundlich, denn Holz erzeugt beim Verbrennen nur soviel CO2, wie es zuvor beim Wachsen aufgenommen hat. Holzpellets sind also der ideale regenerative Energieträger für die kommende Generation, die in der Kita Kinderland gerade heranwächst.
Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Angela
Merkel freut sich über den Weihnachtsbaum
aus Sachsen.
Mit im Bild: Gerhard Kroker, Geschäftsführer
Woodox Management GmbH (3.v.r.), Beate
Schmidt, Vorsitzende DEPV (2.v.l.) und
Martin Bentele, Geschäftsführer DEPV
(3.v.l.).
Bildquelle: DEPV
Das Unternehmen spezialisiert sich auf die
Vermarktung hochwertiger Holzpellets unter
dem Markennamen Woodox. Ziel ist es,
durch den hohen Qualitätsanspruch der
Marke Woodox und das neuartige Anlagenkonzept, das auf Kostenführerschaft und
Synergien durch die Bündelung von Partnerwerken setzt, Pellets-Qualität für jeden
Konsumenten erlebbar, transparent und nachvollziehbar zu machen. Die Marke
Woodox steht dabei für Sicherheit, Orientierung und Vertrauen. Potenzielle Abnehmer
der DINplus und DEKRA geprüften Woodox Pellets sind Privat-Einfamilienhäuser
(bestehende Anlagen, Hausneubau, Umrüstung und Sanierung), Gewerbe und
Kommunen. Die zu vertreibende Menge an Woodox Pellets beträgt deutschlandweit
mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr. Durch weitere Partnerwerke sollen zeitnah
zusätzliche 100.000 Tonnen pro Jahr für den Vertrieb zur Verfügung stehen. Nach den
heutigen Planungen sollen bis zu 20 Prozent der Jahresproduktion in den Export gehen.
Woodox ist Mitglied des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes e.V.
Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich gerne
an:
Woodox Presse- und Informationsbüro
c/o PUBLIC RELATIONS PARTNERS GmbH
Nicolai Friedrichsen
Bleichstraße 5
61476 Kronberg
Tel.: + 49 (0)6173 9267-0
Fax: + 49 (0)6173 9267-67
friedrichsen@prpkronberg.com
www.prpkronberg.com
Berlin, 19. November 2009. Mit rd. 475.000 Tonnen (t) wurden noch nie so viele Holzpellets in Deutschland produziert wie im dritten Quartal 2009. Hierauf wies der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin. "Damit ist für den Verbraucher die Versorgung selbst für den Fall eines sehr strengen Winters sichergestellt", sagte hierzu Martin Bentele, Geschäftsführer beim DEPV. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit legten immer mehr Pelletproduzenten und Händler für die kalte Jahreszeit Reservelager an, so dass auch bei einem in den letzten drei Monaten des Jahres üblichen Produktionsrückgang eine ausreichende Pelletmenge verfügbar sei.
Im Jahr 2009 wurden bundesweit bis Ende September rd. 1,2 Mio. t Pellets hergestellt. Rd. 70 Prozent davon - und damit mehr als im Vorjahr (rd. 60 Prozent) - wurden im Inland verbraucht. Nach Einschätzung des DEPV wird die zu Beginn des Jahres abgegebene Prognose des Verbands, von 1,6 Mio. t Pellets, wahrscheinlich erreicht. "Angesichts eines rückläufigen Angebots an Sägespänen ist die hohe Pelletproduktion auch ein Beleg für eine erfolgreiche Ausdehnung und Sicherung der Rohstoffbasis. Mit der verstärkten Einbeziehung von Rohholzsortimenten konnten die Produzenten die Verknappung von Sägespänen erfolgreich kompensieren", sagte der DEPV-Geschäftsführer. So stammten im dritten Quartal rd. 30 Prozent des eingesetzten Rohstoffs aus Rohholzsortimenten.
Karlsbad, 16.11.2009: Eigenheimbesitzer können vom 16. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 zusätzliche Zuschüsse für die Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage in Anspruch nehmen. Im Rahmen der "Aktion Wintersonne" ergänzt die Paradigma Deutschland GmbH die staatlichen Fördergelder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit eigenen Mitteln. An der Aktion beteiligen sich auch über 800 regionale Systempartner des Unternehmens, die Interessenten zu technischen Fragen und Fördermitteln beraten.
Bei der Neuinstallation von Aqua-Solaranlagen erhalten Paradigma-Kunden einen Extra-Zuschuss in Höhe von 50 Euro pro angefangenem Quadratmeter Bruttofläche. Der Zuschuss wird unabhängig davon gewährt, ob die Anlage nur zur Warmwasserbereitung dient oder ob sie auch die Heizung unterstützt. Für die Ergänzung bestehender Paradigma-Solaranlagen mit einem Paradigma Gasbrennwert-System gibt es einen Bonus von 200 Euro.
Auch für Pelletsheizungen bietet Paradigma einen Zuschuss: Wer während der Aktion einen Pelletskessel bei einem der Systempartner bestellt, kann mit der Gratis-Erstbefüllung seines Pelletslagers bis zu einem Jahr kostenfrei heizen.
Alle Zuschüsse werden zusätzlich zu den BAFA-Förderungen gewährt und auch dann ausgezahlt, wenn keine Förderung durch das BAFA möglich ist. Durch die Kombination von BAFA- und Paradigma-Geldern sind hohe Gesamtfördersummen möglich. Wer zum Beispiel eine Paradigma-Solaranlage mit rund 10 m2 Bruttofläche mit einem "Pelletti 153" kombiniert, kann in Verbindung mit einem 5 Tonnen Pelletslager insgesamt 5.900 Euro Gesamtfördersumme erreichen.
Die Zuschüsse werden allen Kunden gewährt, die während der zwischen dem 16. November und 28. Februar 2010 laufenden Aktion die Installation einer Solarwärme-, Gasbrennwert- oder Holzpellets-Anlage bei einem der teilnehmenden Paradigma Systempartner beauftragen. Der gesamte Aktions-Zuschuss wird von Paradigma dann direkt an den Endkunden überwiesen.
Weitere Informationen über die "Aktion Wintersonne", Kontaktdaten der Paradigma Systempartner sowie die BAFA-Fördersätze unter: www.paradigma.de
Kontakt:
Pressestelle Paradigma c/o Sunbeam GmbH
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Woodox begrüßt die 2010 in Kraft tretende europäische Norm mit dem Namen EN 14961-2 sehr. "Die kommende EU-Norm bedeutet mehr Transparenz und Sicherheit für den Verbraucher und ist daher enorm wichtig für die aufstrebende Pelletsbranche. Wir testen unsere Pellets bereits nach den Kriterien der EU-Norm. Sie erfüllen schon jetzt die strengen Vorgaben für 2010", so Gerhard Kroker, Geschäftsführer der Woodox Management GmbH. Neben dem branchenüblichen DINplus Siegel werden Pellets von Vorreiter Woodox als einzige von der DEKRA auf ihr Ascheschmelzverhalten geprüft - ein Qualitätskriterium, dass auch die neue EN 14961-2 berücksichtigt.
Die EU-Norm sieht die drei Qualitätsklassen A1, A2 und B vor. Woodox produziert ausschließlich Pellets in höchster A1 Qualität, die auf der DINplus Norm aufbaut. Sie ist für die Wärmeerzeugung in Einzelöfen und Anlagen in Klein- und Mehrfamilienhäusern, sowie öffentlichen und gewerblichen Gebäuden geeignet. Zusätzlich zur Produktqualität bietet Woodox nach wie vor eine dreifache Versorgungssicherheit und Lieferstabilität durch die Verteilung der Produktion auf drei Partnerwerke in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Die hohe Versorgungssicherheit wird zusätzlich durch die Weiterverarbeitung von regionalem Holz unterschiedlicher Art gesichert. Hackschnitzel, Holz aus der Durchforstung und Sägespäne sind die drei Rohstoffquellen, die für Händler und Verbraucher eine absolute Verbesserung der Versorgungssicherheit bedeuten. Keine andere Marke auf dem deutschen Pelletsmarkt bietet dieses Maß an Sicherheit.
Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Vermarktung hochwertiger Holzpellets unter dem Markennamen Woodox. Ziel ist es, durch den hohen Qualitätsanspruch der Marke Woodox und das neuartige Anlagenkonzept, das auf Kostenführerschaft und Synergien durch die Bündelung von Partnerwerken setzt, Pellets-Qualität für jeden Konsumenten erlebbar, transparent und nachvollziehbar zu machen. Die Marke Woodox steht dabei für Sicherheit, Orientierung und Vertrauen. Potenzielle Abnehmer der DINplus und DEKRA geprüften Woodox Pellets sind Privat-Einfamilienhäuser (bestehende Anlagen, Hausneubau, Umrüstung und Sanierung), Gewerbe und Kommunen. Die zu vertreibende Menge an Woodox Pellets beträgt deutschlandweit mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr. Durch weitere Partnerwerke sollen zeitnah zusätzliche 100.000 Tonnen pro Jahr für den Vertrieb zur Verfügung stehen. Nach den heutigen Planungen sollen bis zu 20 Prozent der Jahresproduktion in den Export gehen. Woodox ist Mitglied des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes e.V.
BERLIN, 26.10.2009 - Das ab 2010 erhältliche neue Zertifikat für Holzpellets ENplus stößt auf breiten Zuspruch in der Branche: Viele wichtige Hersteller von Pelletfeuerungen äußern sich kurz nach der Vorstellung des Zeichens bereits positiv über die hohen Qualitätsansprüche, die vor allem dem Verbraucher zugutekämen, und über den internationalen Ansatz von ENplus. Nachzulesen sind diese Statements auf der Internetseite www.enplus-pellets.de. "Im Gegensatz zu herkömmlichen Siegeln bezieht ENplus neben den Pelletproduzenten erstmals auch den Handel in das Zertifizierungssystem mit ein und erhöht dadurch für den Verbraucher die Sicherheit, einwandfreie Pellets zu beziehen", erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Zurzeit finden letzte Abstimmungen des Zertifizierungssystems zwischen Produzenten und Handel in Deutschland und Österreich statt.
Auf dem ENplus-Informationsportal sprechen sich verantwortliche Vertreter der führenden Branchenunternehmen der Feuerungstechnik für das neue Zertifikat aus. Dazu gehören KWB, Ökofen, Paradigma, Pro Solar, Rika, SHT, Solarfocus, Solvis, Wagner Solar, Windhager und Wodtke. Die zugesagte Unterstützung der Heizungsbranche zeigt laut DEPI, dass der Entwicklung eines konsequenten Verbraucherschutzes am Markt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. "Die von der Heizungsbranche geäußerte Zustimmung zu ENplus empfinden wir nicht als Vorschusslorbeeren, sondern als Ansporn, das Thema Qualitätssicherung noch stärker voranzutreiben", betont Bentele.
Mit ENplus verankert das Deutsche Pelletinstitut ein aussagekräftiges und hochwertiges Zertifizierungssystem. Dabei werden mit neuen Inhalten der europäischen Norm, wie Feinanteil oder Ascheerweichungstemperatur, zum einen strengere Anforderungen an das Produkt gestellt. Darüber hinaus eröffnet sich dem Verbraucher die Möglichkeit, Pellets bei einem zertifizierten Händler zu kaufen, der die ENplus-Vorgaben für eine ordnungsgemäße Lagerung und einen sorgfältigen Transport einhält.
Weitere Informationen über den Brennstoff Holzpellets bietet die Website des DEPI www.depi.de.
Über das Deutsche Pelletinstitut:
Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das
Thema Heizen mit Holzpellets. Im Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft will das Institut
als Kommunikationsplattform das Thema dauerhaft ins öffentliche Blickfeld rücken. Träger der Deutschen Pelletinstitut
GmbH sind führende deutsche Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Handelsunternehmen sowie
Komponentenhersteller im Deutschen Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV).
Wismar, 25. Oktober 2009: Im Werk Wismar der German Pellets Gmbh ist es am Freitag, 23. Oktober 2009, zu einem Brandschaden gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadensgröße und -dauer werden derzeit noch ermittelt. Die Schadensursache ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen technischen Fehler zurück zuführen. Die Auslieferung von Pellets und Tiereinstreuprodukten ist nicht beeinträchtigt.
"Wir sind froh, dass sich alle Beteiligten umsichtig und professionell verhalten haben und dadurch keine Menschen zu schaden gekommen sind. Jetzt müssen wir uns zunächst ein genaues Bild vom Ausmaß des Brandes machen. Es scheint aber, dass wichtige Produktionsbereiche zum Glück nicht betroffen sind", sagt Dr. Michael Walewski, Unternehmenssprecher von German Pellets. "Wir werden mit Hochdruck an der Instandsetzung des Werkes arbeiten, damit die Produktion so schnell wie möglich wieder vollständig anlaufen kann", so Walewski.
Vom Brand betroffen sind in erster Linie Anlieferungs-, Logistik- und Lagerbereiche. Die 70 Mitarbeiter im Produktionsbereich werden bis zur vollständigen Produktionswiederaufnahme des Werkes im normalen Schichtbetrieb beschäftigt. "Für die Instandsetzung und die Aufräumarbeiten brauchen wir jeden Mitarbeiter", so Walewski. Bis zum vollständigen Anlaufen der Produktion müssen die Kunden keine Lieferengpässe befürchten. "Unter anderem stehen auch die weiteren German Pellets Produktionsstandorte in Ettenheim und Herbrechtingen (beide Baden-Württemberg) sowie Torgau (Sachsen) für die Produktion der aus Wismar benötigten Mengen zur Verfügung", resümiert Walewski.
Stuttgart, 7. Oktober 2009. Die Pelletbranche entwickelt sich vor dem Hintergrund der Themen Energieeinsparung und Klimaschutz weiter positiv. Hierauf verwies die Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), Beate Schmidt, am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Messe Interpellets 09 in Stuttgart. Im Jahr 2009 würden im Wohnungsbereich voraussichtlich rd. 20.000 Feuerungsanlagen (Heizungen < 50 kW und wasserführende Öfen) neu in Betrieb genommen, so dass am Jahresende von einem bundesweiten Bestand von 125.000 Anlagen ausgegangen werden kann. Angesichts von Wirtschaftskrise und einem seit Jahresbeginn niedrigen Ölpreis könnten allerdings die Prognosen des DEPV für 2009 nicht vollständig erreicht werden.
Gegenüber 2008 sei auf dem Pelletheizungsmarkt von einem leichten Rückgang, von rd. zehn Prozent auszugehen. "Der Verbraucher ist aber überzeugt von den erneuerbaren Energien und wird weiterhin auf effiziente, umweltfreundliche Wärmequellen setzen. Die Branche sieht daher keine Veranlassung, für die kommenden Jahre ihre positiven Entwicklungsprognosen abzuschwächen", sagte Schmidt. Bei konstanten Rahmenbedingungen und einer marktgerechten Ölpreisentwicklung geht man beim DEPV von kontinuierlichen jährlichen Wachstumsraten von 20 Prozent aus. Als Folge hieraus würde im Jahr 2020 ein Bestand von einer Million Pelletfeuerungen in Deutschland erreicht werden.
Bei den größeren Feuerungsanlagen (>50 kW) ist dagegen momentan eine regelrechte Sonderkonjunktur zu verzeichnen. Das Interesse von Kommunen, Gewerbeunternehmen und Industriebetrieben hat 2008 zu einer deutlich erhöhten Nachfrage geführt. Die DEPV-Vorsitzende betonte: "Die mit steigendem Energiebedarf deutlich sinkenden Kosten, verbunden mit einer effektiven Kohlendioxid (CO2)-Einsparung, überzeugen immer mehr Betreiber in Städten, Gemeinden oder bei Unternehmen." Der DEPV schätzt die Anlagenzahl die in diesem Bereich von der fossilen Wärmeerzeugung mit Gas oder Öl auf eine größere Pelletheizung umgestellt haben, bundesweit auf rd. 5.000 ein, was alleine in diesem Bereich eine Einsparung von über einer halben Million t CO2 bedeutet. Eine umfassende Marktdokumentation für diesen Größenbereich strebt der DEPV für das Jahr 2010 an. Schmidt wies auch auf die Notwendigkeit hin, Marktwachstum mit Kommunikationsmaßnahmen zu begleiten. Hierzu habe die Branche das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) gegründet, das als Kompetenzzentrum PR- und Marketingbemühungen bündeln und Informations-vermittlung betreiben soll.
Bei der Pelletproduktion ist Deutschland eines der größten Erzeugerländer in Europa. Im Jahr 2009 wird die produzierte Menge rd. 1,6 Mio. t betragen und sich damit gegenüber dem Vorjahr (1,5 Mio. t) leicht steigern. Die Produktionskapazität (technisch machbare Erzeugung) liegt mit rd. 2,7 Mio. t noch einmal deutlich darüber, wie die DEPV-Vorsitzende erklärte. Der tatsächliche Inlandsverbrauch lässt sich für das laufende Jahr auf rd. 1,1 Mio. t schätzen. Damit ist in Deutschland immer noch eine Überproduktion zu verzeichnen.
Die Situation in der Holzwirtschaft mit eingebrochenen Exportmöglichkeiten für die Sägeindustrie hat zu einer rückläufigen Schnittholzproduktion geführt, was wiederum einen Rückgang des Aufkommens an Holzspänen bedeutete. Hierdurch haben die Pelletproduzenten verstärkt auf schwache Rundholzsortimente und Waldrestholz als Ausgangsmaterialien gesetzt. Eine DEPV-Abfrage hat ein Ansteigen dieses Ausgangsmaterials auf 40 Prozent im zweiten Quartal des Jahres ergeben. Mit der Umsetzung der neuen europäischen Pellet-Norm (EN 14961-2) in die ENplus-Zertifizierung wird die Pelletbranche ab kommendem Jahr das Thema Qualitäts-sicherung selbst in die Hand nehmen. "Wir werden uns bemühen, mit ENplus europaweit einen einheitlichen Standard zu setzen, der zu einem verbesserten Verbraucherschutz führen wird", sagte die DEPV-Vorsitzende.
Die Pelletpreise haben sich durch dieses, etwas aufwändigere Produktionsverfahren gegenüber dem Vorjahr erhöht. Selbst gegenüber einem außergewöhnlich niedrigen Ölpreis (0,60 Euro/l) beträgt der Preisvorteil bei Pellets (210 Euro/t) im Herbst 2009 noch rd. 25 Prozent. Der Amortisierungszeitraum für eine Pelletheizung im Einfamilienhaus liegt bei diesen Ausgangswerten immer noch bei unter zehn Jahren, wie Schmidt betonte. Die Erweiterung des Rohstoffspektrums ist weiterhin ein wichtiges Thema für die Produzenten, um die Abhängigkeit von den Sägeneben-produkten zu verringern. Neben den Materialien Sägerestholz, Rundholz und Waldrestholz werden künftig vermehrt auch sog. Kurzumtriebshölzer zur Pellet-produktion genutzt werden. Hierzu müssten allerdings verschiedene Restriktionen abgebaut werden. Die DEPV-Vorsitzende forderte hierzu eine schnelle Novellierung des Bundeswaldgesetzes. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die gemeinsame Erklärung von DEPV und Naturschutzbund Deutschland (NABU) hin.
Die politischen Rahmenbedingungen für die Branche haben sich im Jahr 2009 stabilisiert. Dennoch wird dem Thema Wärme, unter dem die Hälfte des Energie-verbrauchs Deutschland gefasst werden können, auf politischer Ebene sowie in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend Bedeutung geschenkt. Die Prinzipien Fordern und Fördern wurden von der Bundesregierung durch die Verabschiedung des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) umgesetzt. Darin wird für den Neubau eine Verpflichtung zur Nutzung eines Mindestanteils an erneuerbarer Wärme (>50 Prozent) festgeschrieben. Die DEPV-Vorsitzende bekräftigte, dass das Prinzip "Fordern und Fördern" weiterentwickelt werden müsse. Ein deutlicher Anreiz zur Behebung des Modernisierungsstaus im Heizungsbereich könne durch die Erweiterung der Pflicht auf den Bereich Renovierung erreicht werden. "Als Austausch-grund sehe ich das Nichterreichen von bestimmten Effizienzstandards bei alten Heizungen", sagte Schmidt. Der DEPV wird hierfür einen Konsens mit anderen Interessenvertretungen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und SHK anstreben.
Im EEWärmeG ist auch die Mittelausstattung des Marktanreizprogramms (MAP) geregelt, wo mit der Definition der Förderhöhe für die erneuerbare Wärme "bis zu 500 Mio. Euro" für Kontinuität gesorgt werden soll. Hierfür werden in den nächsten Wochen erhebliche politische Bemühungen auf den DEPV zukommen. Das Instrument MAP muss aus Sicht des DEPV auch künftig Bestand haben. Seine Wirksamkeit wird leider regelmäßig durch die Streichung der am Jahresende noch enthaltenen Mittel begrenzt, denn die im November und Dezember noch gestellten Forderungen werden in das neue Jahr mit hinüber genommen. Hier muss es bei der Bearbeitung geschafft werden, den "üblichen" Antragsstau zum Jahresende zu verhindern.
Als weiteres politisches Thema hat sich die Novellierung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) erwiesen, die für die Branche drohte zu einer "endlosen Geschichte" zu entwickeln. Die im Sommer erfolgte Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag hat es nun aber ermöglicht, Anfang 2010 die neue 1. BImSchV in Kraft treten zu lassen. Hierzu müsse der Bundesrat der Novelle zustimmen. Der DEPV hat sich in den vergangenen Wochen bei den Entscheidungs-trägern hierfür eingesetzt. "Von Beginn dieser Diskussion an haben wir Planungs-sicherheit für die Branche eingefordert. Nur bei festen, strengen Grenzwerten wird ein Ende der Feinstaubdiskussion erreicht, was unerlässlich für die Imageverbesserung des Energieträgers Holz ist", erläuterte die DEPV-Vorsitzende.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:www.depv.de
Auch wenn Sie der September 2009 mit teilweise sommerlichen Temperaturen verwöhnt hat, seien Sie sich gewiss: Herbst und Winter stehen unmittelbar bevor. Gerade im Oktober sinkt die Durchschnitttemperatur auf unter 10 Grad Celsius. Dies heißt: Spätestens dann, also in knapp drei Wochen, beginnt die Heizsaison.
Für Sie bedeutet das, sich spätestens jetzt um Ihre Holzpellets zu kümmern. Warum? Ganz einfach: Die Preise für Pellets werden erfahrungsgemäß in den nächsten Monaten ansteigen (siehe beigefügte Grafik) und der Zeitraum zwischen Bestellung und Belieferung wird sich verlängern. Gründe hierfür sind die sich im Winter verteuernden Rohstoffe, die steigende Nachfrage während der Heizsaison und die damit verbundene starke Auslastung der Fuhrparkkapazitäten. Deshalb unsere Empfehlung: Nutzen Sie den Vorsprung und sichern Sie sich jetzt Ihren Vorrat an Holzpellets für die Heizsaison 2009/2010 ganz bequem zu einem noch günstigen Preis. Denn so preiswert und stressfrei wie jetzt werden Sie während der kalten Jahreszeit mit Sicherheit nicht einkaufen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr German Pellets-Händler
Stuttgart, 7. Oktober 2009. Das Thema Verbraucherschutz wird bei Holzpellets künftig noch deutlicher im Vordergrund stehen. Mit dem neuen Zertifikat "ENplus" wird das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) die ab 2010 in Kraft tretende europäische Norm für Holzpellets (EN 14961- 2) umsetzen. Anders als die bekannten Siegel, wird ENplus künftig über eine reine Produktnorm hinaus die gesamte Lieferkette in sein Zertifizierungssystem einbinden und dazu international gültig sein. Hierdurch wird dem Zeichen ENplus ein bislang nicht bekannter Standard mit einer für den Verbraucher sehr weit gehenden Qualitätssicherheit gewährleistet.
"Mit dem neuen Zertifikat "ENplus" wird dem Verbraucher ab dem ersten Quartal 2010 ein Qualitätszeichen für Holzpellets zur Verfügung stehen, das in seiner Aussagekraft deutlich über die bisher bekannten, reinen Produktsiegel hinausgeht", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), Martin Bentele, anlässlich der Vorstellung des Zeichens am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 in Stuttgart. ENplus wird die ab 2010 in Kraft tretende europäische Norm für Holzpellets (EN 14961-2) umsetzen. Das Zeichen wurde zusammen vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum Leipzig entwickelt und wird vom Deutschen Pelletinstitut vergeben werden. Durch die Einbindung des Handels in das Zertifizierungssystem werde ENplus ein wichtiges Defizit beheben. "Die für Qualitätsverluste anfällige Lücke zwischen Produktion und Anlieferung beim Kunden wird jetzt erstmals geschlossen, weshalb ENplus für den Verbraucherschutz einen neuen Maßstab setzen wird", betonte der DEPI-Geschäftsführer.
Mit dem neuen ENplus-Zertifikat wird auch die Transparenz der Zertifizierung erhöht. Bentele wies darauf hin, dass mit einem System von Identifikationsnummern die Rückverfolgbarkeit der Pellets durch interne Dokumentation sicher gestellt werde. Beim Pelletproduzenten werden jährlich Anlagen und Ablauf des Produktions-prozesses überprüft sowie Proben entnommen. Der erstmals in ein Zertifizierungs-system eingebundene Pellethandel verpflichte sich zur Einhaltung bestimmter Regeln, die ebenfalls jederzeit überprüft werden können. Der Verbraucher wird das vom DEPI vertriebene ENplus-Zeichen ab 2010 auf dem Lieferschein oder auf Pelletsäcken (Sackware) finden. Bentele verwies auf einen weiteren Vorteil des neuen Zeichens: "Mit ENplus kommen wir auch beim Thema Versorgungssicherheit weiter, denn die Zeichennutzer verpflichten sich zur Beteiligung an einem Monitoringsystem, das neben der Produktion auch die Einlagerung von Pellets berücksichtigt."
Nach einer mehrjährigen Diskussion in Fachgremien wird es für Holzpellets als ersten Biomassebrennstoff künftig europaweit eine Norm gelten, die die Holzpresslinge in drei Klassen einteilen wird. "Für den privaten Verbraucher wird vor allem die Klasse A1 relevant sein, da sie, auf den strengsten Werten aufbaut. Das wird künftig der Standard sein, an dem sich Pellets vom Endverbraucher messen lassen müssen", sagte Bentele. Holzpellets der Klasse A1 dürfen nur einen Aschegehalt von 0,5 Prozent (für Nadelholz) und 0,7 Prozent (für Hartholz) aufweisen. Mit der Klasse A2 wird dem breiteren Rohstoffspektrum mit einem Aschegehalt bis 1 Prozent Rechnung getragen. Damit integriere die Norm die etwas weiter gefassten Ansprüche von Feuerungen vor allem in den südeuropäischen Ländern. Mit der Schüttdichte und einem Ascheerweichungspunkt (>1200°C für A 1, >1.10°C für A2) wird es gegenüber den heutigen Zertifikaten künftig neu zu erhebende Parameter geben.
Die mit der europäischen Norm erstmals definierten Industriepellets werden nicht mit dem ENplus-Zeichen, sondern mit dem ebenfalls neuen EN-B-Zertifikat abgedeckt. Hiermit verbunden werden höheren Aschegehalte und ein erweitertes Rohstoff-potenzial sein. "Die neue EU-Norm ermöglicht es, Pellets, die bislang den Grenz-werten der bestehenden Normen nicht entsprachen und in großen Anlagen oder Kraftwerken aber als Industriepellets verfeuert wurden, überwiegend als Klasse-B-Pellets zu verkaufen", betonte Bentele. Dies sei in Ländern der Fall, wo Holzpellets nicht oder wenig im privaten Gebrauch genutzt würden, wiebeispielsweise in Großbritannien oder den Beneluxstaaten.
Die weitere Umsetzung des ENplus-Zertifikates wird nach Aussagen von Bentele zügig voranschreiten: "Bis zum Dezember 2009 wird das System fertig sein, so dass rechtzeitig im ersten Quartal 2010 Pelletproduzenten und Handel die Nutzung beantragen können. Das Interesse der Branche ist groß und zwar nicht nur von der Rohstoffseite. Auch die Hersteller von Feuerungen hoffen im Sinne eines umfassenden Verbraucherschutzes auf ein gleichermaßen glaubwürdiges wie aussagekräftiges Zeichen."
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:www.depv.de
Berlin, 15. September 2009. Die Pelletbranche in Deutschland hat sich innerhalb von zehn Jahren aus dem Nichts zu einem spürbaren Wirtschaftsfaktor am Wärmemarkt entwickelt. Nach Berechnungen des Deutschen Pelletinstituts GmbH (DEPI) stellt sie bundesweit im Jahr 2009 mehr als 8.000 Arbeitsplätze zur Verfügung und erzielt dabei einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro. Hierauf wies der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin. DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt sagte hierzu: "Durch die Kombination eines natürlichen, heimischen Energieträgers mit modernster Verbrennungstechnik hat sich das Heizen mit Pellets innerhalb kürzester Zeit zu einer beliebten Wärmequelle entwickelt. Damit einher ging auch die Schaffung einer be- trächtlichen Wertschöpfung, die nahezu vollständig im Inland und zum über- wiegenden Teil in der Region verbleibt. Zudem führt das Heizen mit Pellets zu einer erheblichen Reduktion von Treibhausgasen sowie zur Entlastung vieler Verbraucher, Kommunen und Unternehmen von hohen Energiekosten."
Trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise geht der DEPV von weiterem, kontinuierlichem Wachstum aus. Hierzu fordert er entsprechende politische Rahmenbedingungen von den Parteien ein. "Zur Erfüllung der politischen Klima-schutzziele ist der Wärmemarkt, aufgrund des Löwenanteils am Endenergie-verbrauch, der wichtigen Energiesektor", wie die DEPV-Vorsitzende mitteilte. "Die Verlässlichkeit politischer Rahmenbedingungen ist hierzu eine unabding- bare Voraussetzung." Der DEPV fordert von der Politik, das Prinzip "Fordern und Fördern" auf Bundesebene, aber auch in den Ländern konsequent auszubauen. Das heißt, die Ausweitung einer gesetzlichen Nutzungspflicht für erneuerbare Wärme auch im Bestand sowie qualitative Mindestanforderungen an Heiz- systeme. Daneben müsse ein ausreichender Grundstock an Fördermitteln im Marktanreizprogramm gewährleistet sein. Nur dann wird aus Sicht des Verbandes das ambitionierte Ziel der Bundesregierung erreichbar sein, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Wärme auf 20 Prozent zu erhöhen.
Die Pelletbranche umfasst eine breite Wertschöpfungskette. Beginnend mit dem Rohstoffsektor mit der Forstwirtschaft bis zur Pelletproduktion führt sie bis zu einem technischen Bereich, der die Herstellern von Pelletfeuerungen, die Heiz- ungsbauer sowie die Bereiche Logistik, Lieferung und Lagerung umfasst bis hin zum Schornsteinfeger. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) erfasste die Arbeitsplatzzahlen sowie den Umsatz der Pelletbranche in einer Marktanalyse für das Jahr 2009. Die Zahlen belegen die Schaffung vieler regionaler Arbeits-plätze. Für die gesamte Holzpelletbranche wurden vom DEPI knapp sieben Arbeitsplätze je Mio. Euro getätigten Umsatzes berechnet. Für die kommenden Jahre geht man beim Branchenverband von einer weiteren kontinuierlichen Steigerung der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften aus.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.
Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem
Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:www.depv.de
Auf dem 9. Industrieforum Pellets, das vom 6. bis 7. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart stattfindet, erfahren rund 500 Experten der europäischen Pelletsbranche weitere Details zur praktischen Umsetzung der EU-Norm für Holzpellets. Vom 7. bis 9. Oktober wird die Interpellets 2009, ebenfalls in der Neuen Messe Stuttgart, zum Zentrum der Pelletsbranche: Rund 150 Aussteller und 6.000 Besucher werden auf 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erwartet. Die Interpellets 2009 bietet Auskünfte zu gesetzlichen Rahmenbedingungen, aktuellen Förderkonditionen und Holzpelletsanlagen als moderne Alternative zu fossilen Energien.
Als erster Biomassebrennstoff werden Holzpellets künftig nach EU-Norm hergestellt. Bislang existieren beispielsweise in Deutschland und Österreich jeweils eigene Normen, in Deutschland werden Holzpellets per DINplus zertifiziert, in Österreich ist die ÖNORM auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufstrebende Pelletsmärkte mit eigenen Produktionen orientierten sich an diesen bestehenden Normen, haben jedoch auch eigene Regelungen und Qualitätssicherungen geschaffen. In Zukunft lösen drei Qualitätsklassen der Europäischen Pelletsnorm alle bisherigen Normen ab: Die Klassen A1, A2 und B.
Für den Endverbraucher relevant ist die Holzpelletsklasse A1. Sie weist insgesamt die strengsten Werte auf und basiert weitestgehend auf der hohen DINplus-Qualität. A1-Holzpellets dürfen, den bisherigen Plänen zufolge, nur einen Aschegehalt unter 0,5 Prozent beim Einsatz von Nadelhölzern und unter 0,7 Prozent bei der Verwendung anderer Hölzer aufweisen.
Statt der Rohdichte soll nun die Schüttdichte bestimmt werden: Je weniger Luftraum zwischen den Pellets ist, desto höher die Schüttdichte. Dies ist vor allem für Pelletsöfen wichtig, da die Schüttdichte die Menge der Pellets beeinflusst, die bei gleicher Drehzahl der automatischen Förderschnecke in die Brennkammer transportiert wird. Mit der Klasse A2 wird dem breiteren Rohstoffspektrum mit einem Aschegehalt bis 1 Prozent Rechnung getragen. Damit integriert die Europäische Pelletsnorm die etwas weiter gefassten Ansprüche von Feuerungen, die besonders in den südeuropäischen Pelletsländern in Gebrauch sind.
Geregelt wurde nun auch die zuvor nicht definierte Bezeichnung der Industriepellets. Die neue Holzpellets-Klasse B zeichnet sich aus durch einen noch höheren Aschegehalt und ein erweitertes Rohstoffpotenzial, wie beispielsweise enthaltene Rindenanteile. Die neue EU-Norm plant, Pellets, die bislang den Grenzwerten der bestehenden Normen nicht entsprachen - und meist in Großanlagen oder Kraftwerken als so genannte "Industriepellets" verfeuert wurden - nun als Klasse-B-Pellets zu deklarieren.
Neue Vorschriften gelten ab 1. Oktober auch für Hausbesitzer und Bauherren: Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 verlangt, den Primärenergiebedarf um 30 Prozent zu senken. Der Transmissionswärmeverlust muss durch stärkere Dämmung der Gebäudehülle um 15 Prozent gemindert werden. Seit 1. Januar 2009 gilt zudem bundesweit das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG). Es verpflichtet Bauherren bei Neubauten, einen Teil des Wärmebedarfs von Neubauten mit Solarenergie, Biomasse, Umwelt- oder Erdwärme zu decken. Bei beiden Vorschriften gibt es erhebliche Überlappungen: Wenn nun erneuerbare Energien, wie beispielsweise ein Pelletskessel oder Primärofen mit Wassertasche eingesetzt werden, senkt dies einerseits den Primärenergiebedarf, bei gleichzeitiger Wärmedämmung wird dieser Bedarf sogar noch unterschritten.
Als einzige Fachmesse zeigt die Interpellets 2009 vom 7. bis 9. Oktober die gesamte Bandbreite der Holzpelletsbranche: Vom Rohstoff über die Verarbeitung zu Holzpellets, die Transportkette und verschiedenen Lagersystemen, Pelletsöfen und -kesseln in allen Leistungsklassen bis zum passenden Abgassystem. Die Besucher der Interpellets sind SHK-Fachhandwerker, Architekten, Planer, Gebäudeenergieberater und Schornsteinfeger sowie Großhändler, Hersteller und Zulieferer der Pelletsbranche. Sie erhalten einen kompakten Überblick über aktuelle Trends, Produktneuheiten und Servicedienstleistungen der europäischen Pelletsmärkte.
Am Freitag, 9. Oktober, ist die Interpellets auch für Endverbraucher geöffnet. Zum 9. Industrieforum Pellets werden am 6. und 7. Oktober rund 500 Experten der Branche erwartet. Sie diskutieren aktuelle Trends wie Marktaufbau in aufstrebenden Pelletsmärkten, die Pelletsproduktion und -qualität sowie Neuigkeiten auf der Rohstoffbasis.
Weitere Informationen: http://www.interpellets.de
08.09.2009 Quelle: Solar Promotion GmbH, Solarserver.de
© Heindl Server GmbH
Die Produktion von Holzpellets in Deutschland verläuft gegenwärtig auf sehr hohem Niveau. Im vergangenen Quartal (April bis Juni 2009) wurden mit rd. 430.000 Tonnen (t) so viele Pellets in Deutschland produziert wie noch nie. Diese Zahlen veröffentlichte der DEPV am Mittwoch, den 29. Juli 2009 in Berlin als Resultat einer aktuellen Abfrage bei den deutschen Pelletproduzenten. Gegenüber dem ersten Quartal (290.000 t) bedeutet dies einen Anstieg um rd. 50 Prozent. Diese Entwicklung ist auch ein Resultat der aktuell hohen Nachfrage bei privaten und gewerblichen Kunden. ?Die Anzahl der Pelletheizungen nimmt trotz Wirtschaftskrise weiter deutlich zu, weil Verbraucher Pellets als kostengünstige, verlässliche Wärmequelle aus der Region schätzen", sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. ?Darüber hinaus verhalten sich Besitzer von Pelletheizungen sehr marktbewusst und füllen ihr Lager im Sommer auf, wenn der Preis erfahrungsgemäß am niedrigsten ist." Nach DEPV-Schätzungen hat sich ein großer Teil der Besitzer von Pelletheizungen in den vergangenen drei Monaten für den kommenden Winter mit dem Energieträger eingedeckt.
Von der in Deutschland erzeugten Pelletmenge werden 70 Prozent im Inland verbraucht, 30 Prozent gehen als sog. Industriepellets in den Export. Mit 720.000 t im ersten Halbjahr 2009 produzierten Pellets erscheint eine Prognose von 1,6 Mio. t für das Gesamtjahr realistisch. Diese Schätzung hatte der DEPV bereits Ende 2008 abgegeben. Zur Pelletproduktion wurden im vergangenen Quartal rd. 60 Prozent Säge- und Hobelspäne eingesetzt. Daneben nehmen Hackschnitzel als Ausgangsmaterial zur Pelletproduktion weiter zu. Bereits 40 Prozent der Pellets werden auf diese Weise hergestellt. Der Grund hierfür ist in der rückläufigen Produktion von Papier und Holzwerkstoffen zu sehen. Die dort verwendeten Rundholzsortimente stehen in zunehmendem Maße für die Pelletproduktion zur Verfügung.
Als Motor der Nachfrage nach Pellets treten nach Einschätzung des DEPV neben privaten Heizungen immer häufiger auch größere Heizanlagen auf, da Holzpresslinge zunehmend auch zur Wärmeerzeugung von Gewerbe und Kommunen verbraucht werden. ?Auch dort steigt die Beliebtheit von Pelletheizungen an", betonte Bentele. Seit Beginn des Jahres gelte eine gesetzliche Nutzungspflicht, die in Neubauten einen Anteil erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung fordert. Daneben würden Kommunen und Gewerbebetriebe, wie auch Privatpersonen, von den sehr guten Förderbedingungen in Deutschland profitieren.
Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche. Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
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